Razborcan: Warum nicht schon früher, liebe ÖVP-Niederösterreich

Öffentlicher Verkehr seit Jahren Stiefkind der ÖVP-Politik

St. Pölten, (SPI) - "Seit Jahren weigert sich die VPNÖ auch nur über eine Verbilligung der Tarife in den Verkehrsverbünden nachzudenken, seit Jahren verweigert sie sich einer günstigeren Zonengestaltung des VOR und seit ebenso vielen Jahren schläft die ÖVP in der Pendeluhr wenn es darum geht, für die Hunderttausenden Pendlerinnen und Pendler wirkliche Verbesserungen bei den öffentlichen Verkehrsmitteln zu schaffen. Im Vorfeld von Wahlen scheint für die VPNÖ nun wieder vieles möglich, was allerdings eher nach ‚Schein statt Sein’ aussieht. Die SPNÖ fordert seit Jahrzehnten die Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs durch die Modernisierung der Nebenbahnen, eine Verdichtung des Fahrplans der öffentlichen Verkehrsmittel, ein dichteres Busnetz in den ländlichen Regionen sowie eine günstigere Tarifgestaltung in den Verkehrsverbünden. Ebenso will die SPNÖ eine verbesserte NÖ-Pendlerhilfe, was Tausende PendlerInnen mehr Geld in die Brieftaschen bringen würde. Das alles hat die ÖVP bisher abgelehnt", kommentiert der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Gerhard Razborcan, jüngste "Erleuchtungen" der VPNÖ zur Verkehrspolitik in Niederösterreich.****

Der öffentliche Verkehr stagniert in Niederösterreich bei einem bescheidenen Anteil von 14 % - und das seit mehr als einem Jahrzehnt. "In Niederösterreich war der öffentliche Verkehr bisher nur eine Randerscheinung. Die ÖVP verfolgte den Weg des Zusperrens vieler Nebenbahnen bis hin zur Ausdünnung der Fahrpläne von Buslinien in den ländlichen Regionen. Wie prekär in vielen Gemeinden die Lage bereits ist, zeigen auch viele private Initiativen, wie Privatshuttles. Viele Pendler, Schüler, ältere Menschen oder andere Personen ohne eigenen PKW sind aber auf die Busse oder die Bahn angewiesen. Die verantwortlichen ÖVP-Ressortchef sollten sich dieser Probleme endlich annehmen, anstatt vom jahrelangen Versagen abzulenken und vor Wahlen Initiativen vortäuschen zu wollen", so Razborcan.
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