Wirbelstürme in der Karibik: Caritas hilft mit Essen und Notunterkünften

Die Caritas hilft den Opfern von "Fay" "Gustav", "Hanna" und "Ike" auf Haiti und Kuba und bittet um Spenden für die Nothilfemaßnahmen

Wien (OTS) - Die Wirbelstürme "Fay", "Gustav", "Hanna" und zuletzt "Ike" haben in den vergangenen drei Wochen in der Karibik schwere Verwüstungen verursacht. Die Zahl der Todesopfer stieg auf über 600 an, 600.000 Menschen benötigen Hilfe. In ganz Haiti sind Infrastruktur, Gärten und Trinkwassersysteme zerstört. Viele Flutopfer flüchteten auf die Dächer ihrer Häuser. Lokale Behörden sprechen davon, dass das Ausmaß der Schäden die Folgen der Hurrikansaison des Jahres 2004 erreichen könne. Damals kamen rund 3.000 Menschen ums Leben. Da die Stürme den Großteil der Ernte auf der Insel vernichtet haben, droht zudem eine Hungersnot.

Die Caritas verteilt Nahrungsmittel, Wasserreinigungstabletten und Hygienepakete an 4.000 Familien in den am schwersten betroffenen Gebieten. Zudem stellt die Caritas auch Trinkwasser sowie Plastikplanen zur Verfügung. In fünf Notunterkünften der Caritas Haiti in Gonaives, Jacmel, Cayes und Jérémie bekommen Betroffene Nahrung, sauberes Trinkwasser und Hygienepakete sowie psychologische Unterstützung. Die Caritas hilft darüberhinaus 500 Familien bei der Reparatur ihrer Häuser und unterstützt die Menschen mit Hausrat. Besonders im Süden Haitis und in Gonaives unterstützt die Caritas 2.600 Familien in der Rehabilitation ihrer Landwirtschaften mit Saatgut und Werkzeug, bzw. mit Hühnern und Tierfutter oder auch mit Bananen, Zitronen und Yams.

Auch in Kuba haben die Wirbelstürme schwere Schäden angerichtet. Hurrikan Gustav kam mit einer gewaltigen Sturmflut über den Westen der Insel und zerstörte hier etwa 87.000 Häuser. In der Provinz Pinar del Rio sind rund 365.000 Bewohner von der Katastrophe betroffen. Hurrikan Ike hinterlässt eine neue Spur der Verwüstung: Die Hauptstadt Havanna und elf von 14 Provinzen sind ohne Elektrizität. 1 Million Menschen mussten die Hauptstadt verlassen.

Der weitere Verlauf von Hurrikan Ike ist unsicher meldet die amerikanische Katastrophenschutzbehörde Fema. Gefährdet sei auch die gesamte Küste von Florida bis zur Grenze nach Mexiko. In Kuba befanden sich zuletzt knapp zwei Millionen Menschen auf der Flucht vor dem jüngsten Wirbelsturm. Auch auf der vorgelagerten Insel Isla de Pinos sind die Schäden groß. Die gesamte Infrastruktur ist zusammengebrochen, Häuser, Schulen und die Klinik sind zerstört oder schwer beschädigt.

Die kubanische Caritas leistet Nothilfe mit Lebensmitteln, Decken und Planen für ungefähr 10.000 Familien im betroffenen Gebiet. Die Caritas Cubana beschafft Baumaterial für die schnelle Reparatur der beschädigten Häuser und unterstützt auch die Familien, die den Flutopfern derzeit Unterkunft gewähren.

Die Caritas bittet um Spenden für die Opfer der Wirbelstürme "Fay", "Gustav", "Hanna" und "Ike":
PSK 7.700 004, BLZ 60.000, Kennwort: Wirbelstürme Karibik

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Silke Ruprechtsberger, Kommunikation- Caritas Österreich
Tel: 0664/82 66 909 bzw. 01/488 31 - 417

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