AKOÖ und Moskauer Föderation der Gewerkschaften (MTUF) erneuerten in Linz ihre Kooperationsvereinbarung

Linz (OTS) - Schon seit über 30 Jahren bestehen enge Kontakte zwischen der AK Oberösterreich und der Moskauer Föderation der Gewerkschaften. Vor allem die für beide Seiten höchst erfreulichen Ergebnisse der vertieften Zusammenarbeit in den letzten fünf Jahren ermutigten die Partner, nicht nur den eingeschlagenen Weg weiter zu beschreiten, sondern auch neue, innovative Möglichkeiten der Kooperation zu suchen.

Am 10. September 2008 sind Repräsentanten der Moskauer Föderation der Gewerkschaften (MTUF) und der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Oberösterreich (AKOÖ) zu einem Informations-, Meinungs- und Erfahrungsaustausch in Linz zusammengetroffen.

Die MTUF wurde durch ihren Vorsitzenden, Michail D. Nagaitsev, durch den Vorsitzenden der Moskauer Gewerkschaft der Eisenbahn- und Bahnbauarbeiter, Alexander D. Rusak, und den Vorsitzenden der Moskauer Gewerkschaftsorganisation der Arbeitnehmer in Bildung und Wissenschaft, Sergey P. Kuzin, vertreten. Die AKOÖ durch ihren Präsidenten Dr. Johann Kalliauer, den Vizepräsidenten Ing. Reinhold Entholzer sowie Direktor Dr. Josef Peischer.

Das Ziel der um fünf Jahre verlängerten Zusammenarbeit ist es, gemeinsam für die Arbeitnehmer/-innen in Moskau und in Oberösterreich zeitgemäße und wirksame Formen der Vertretung der Interessen der Arbeitnehmer/-innen zu entwickeln, aus dem Erfahrungsschatz des Partners zu schöpfen und die Entwicklung des besseren Verständnisses zwischen Österreich und Russland zu unterstützen.

Ziel ist es aber auch, dass es zu einer neuen Qualität der internationalen Zusammenarbeit der Arbeitnehmerorganisationen auch auf europäischer Ebene kommt. Die Krise des internationalen Finanzsystems und die weltweite Spekulation mit Energieressourcen und Lebensmittel zeigen, wie notwendig diese Netzwerke der europäischen Gewerkschaften sind.

So ist die projektbezogene Zusammenarbeit zwischen AKOÖ und MTUF bei der Konferenz der Gewerkschaften der europäischen Metropolen in Madrid im Juni dieses Jahres auf großes Interesse gestoßen und wurde als beispielgebend angesehen.

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