Live in Ö1: ORF-RSO Wien spielt Haydns erste und letzte Symphonie bei den Haydntagen

Wien (OTS) - Im September spielt das ORF-RSO Wien bei den
Haydntagen (12.9., live in Ö1) und gastiert im Rahmen einer Tournee in Vaduz, Meran und Verona.

Im Rahmen von "20 Jahre internationale Haydntage" und sozusagen zum Auftakt des Haydnjahres 2009 tritt das ORF-RSO Wien unter der Leitung von Hugh Wolff, der unter anderem für seine historisch orientierten Klassikinterpretationen international gefeiert wird, am 12. September im Schloss Esterházy in Eisenstadt auf. Auf dem Programm stehen Haydns erste und letzte Symphonie und Mozarts Posthornserenade. Haydns erste Symphonie mit vielen volkstümlichen Elementen wurde für Graf Ferdinand Maximilian Franz von Morzin geschrieben, der sich den Luxus eines eigenen Orchesters leistete. Morzins Orchester hatte jedoch keine Trompeten, also schrieb Haydn Stücke ohne dieses Instrument. Während man in dieser ersten Symphonie noch den Einfluss des Barock spürt, macht Haydns letzte Symphonie deutlich, warum man ihn den "Vater der Sinfonie" nennt. Seine berühmte "104er" ist der letzte Teil der Londoner Symphonien, geschrieben für ein großes, bürgerliches Publikum in London im Auftrag des Geigers und Impressarios Peter Salomon. Anders als die in Wien und auf Schloss Esterházy geschriebenen "höfischen" Werke waren diese Symphonien für eine marktorientierte Musikszene geschrieben -auch darin zeigt sich der Praktiker Haydn. 36 Jahre und mehr als 100 Symphonien liegen zwischen diesen beiden Werken - ein Lebenswerk, das nicht nur die Musikgeschichte maßgeblich beeinflusst hat, sondern immer noch begeistert. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr, Ö1 überträgt live.

Mit klassischem Programm geht es weiter, wenn sich das ORF-Orchester von 17. bis 19. September auf Tournee nach Vaduz, zu den Meraner Musikwochen und dem Festival "Il Settembre dell’Academia" in Verona begibt: Zu hören sind zwei von Schuberts Symphoniefragmenten - die "Unvollendete" und das vom Basler Komponisten Roland Moser vervollständigte Andante aus dem Fragment der neunten Symphonie -, Schumanns Klavierkonzert und Mozarts Oboenkonzert. Geleitet werden die Konzerte von einer außergewöhnlichen Musikerpersönlichkeit: Heinz Holliger, der auch als Solist Mozarts Oboenkonzert spielen wird. Als Oboist hatte er Weltkarriere gemacht und in dieser Funktion mit vielen Komponisten kreative Dialoge geführt und zahlreiche Werke uraufgeführt. Heute zählt er selbst zu den gefragtesten Komponisten, als Dirigent ist er mit den besten Orchestern der Welt aufgetreten. Details zum Konzertprogramm des RSO Wien sind abrufbar unter: http://rso.orf.at (ih)

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