FPÖ-Hernals: Umbau des Elterleinplatzes gravierender Fehlschlag der SPÖ

Prüfung durch Kontrollamt gefordert

Wien, 11.09.2008 (fpd) - Die durchwegs negativen Reaktionen der Bevölkerung auf die Neugestaltung des Elterleinplatzes dürften mittlerweile auch die SPÖ erreicht haben, so der Hernalser FPÖ-Klubobmann Dietmar Hebenstreit zu der heftigen Diskussion in der gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung. "Einer der politisch Hauptverantwortlichen - der Vorsitzende der Bezirksentwicklungskommission - SP-Bezirksrat Sogl wollte der FPÖ doch glatt den Mund verbieten, was die Kritik an dieser Fehlplanung anbelangt. Aber das werden sich die Freiheitlichen ganz sicher nicht gefallen lassen". Für die FPÖ war von Anfang an klar, dass der Umbau und die Umgestaltung in dieser Form nicht zielführend sein werden, so Hebenstreit, der gleichzeitig auch heftige Kritik daran übt, dass die SPÖ nun alle Verantwortung von sich weise und die ganze Fehlplanung dem Architekten in die Schuhe schieben will. Es hat unzählige Projektbesprechungen gegeben, weder Bezirksvorsteherin Pfeffer noch BR Sogl könnten hier einfach Kindesweglegung betreiben.

Einer der Hauptkritikpunkte ist der rotbraune Bodenbelag, so die FPÖ-Bezirksobfrau von Hernals LAbg. Veronika Matiasek. Was auf den Plänen in strahlender Farbe präsentiert wird, wäre in der Realität ein stumpfes Rotbraun, dass, so Matiasek, selbst kurz nach einer intensiven Reinigung schon wieder schmutzig aussähe. Es hätte bereits nach dem Probegalopp in der Kalvarienberggasse klar sein müssen, dass dieser Belag höchst problematisch und somit quasi unbrauchbar ist. Im Gesamten wirke die Gestaltung plump und komme bei der Bevölkerung nicht im Geringsten positiv an.

Hier wurde viel Steuergeld "verpulvert" ohne zur Verschönerung bzw. Qualitätsverbesserung des Platzes und seiner unmittelbaren Umgebung beigetragen zu haben. Die FPÖ wird daher eine Prüfung durch das Kontrollamt in die Wege leiten, so die beiden Bezirkspolitiker abschließend. (Schluss)paw

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