Kostenloses Erste-Hilfe-Handytool des Samariterbundes bereits auf 5.000 Mobiltelefonen

Erfreuliche Zwischenbilanz vor dem "Internationalen Tag der Ersten Hilfe" am 13. September

Wien (OTS) - Beinahe jeder Österreicher absolviert im Laufe seines Lebens einen Erste-Hilfe-Kurs. Die meisten erhalten dieses Wissen im Rahmen der Führerscheinausbildung, also in relativ jungen Jahren. Wissen, das nicht regelmäßig aufgefrischt oder angewendet wird, verblasst jedoch mit der Zeit. Gerade auf dem Gebiet der Ersten Hilfe kann das fatale Folgen haben. Beim Eintreten eines Notfalls ist rasches Handeln gefragt. "Die Minuten bis zum Eintreffen des Notarztes entscheiden in vielen Fällen über Leben und Tod. Zu keinem anderen Zeitpunkt ist couragiertes Eingreifen so wichtig", betont Franz Schnabl, Präsident des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs.

Seit Juli 2008 bietet die zweitgrößte Rettungsorganisation Österreichs ein innovatives, kostenloses Tool an, das Menschen hilft, in Notsituationen klaren Kopf zu bewahren. "Der Samariter" wurde bislang von mehr als 5.000 ÖsterreicherInnen auf ihr Handy geladen. Das Programm bietet leichte, verständliche Erste-Hilfe-Anleitungen für Notfälle und funktioniert auf jedem javafähigen Mobiltelefon. Nach erfolgtem Download kann es jederzeit - also auch unabhängig von der Qualität des aktuellen Netzempfangs - aufgerufen werden. Egal ob es sich um einen Herzinfarkt, Sport- oder Verkehrsunfall handelt: Das Handy unterstützt den Ersthelfer mit kompakten, präzisen Anweisungen und hilft so, Leben zu retten.

Auf www.dersamariter.at erfährt man alles über das kostenlose Handytool und kann das Programm herunterladen. Nach kurzer Registrierung wird ein persönlicher Downloadlink an das gewünschte Handy gesendet, über das der Download gestartet werden kann. "Der Samariter" ist binnen Minuten auf dem Handy einsatzbereit.

"Wir sind stolz, der österreichischen Bevölkerung im wahrsten Sinn des Wortes etwas in die Hand zu geben, das im Falle des Falles Mut und Sicherheit gibt und das so gut angenommen wird", freut sich der ASBÖ-Präsident. Dem innovativen Tool wurde in Fachkreisen und in der Öffentlichkeit großes Lob zuteil. Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn, Facharzt für Innere Medizin, bringt es auf den Punkt: "Es gibt nur einen schwerwiegenden Fehler, den man als Ersthelfer begehen kann:
Nämlich den, gar nichts zu unternehmen. Der Samariter dient dabei als kompakte, kompetente Gedächtnisstütze und hilft, zu helfen."

Den Besuch eines Erste-Hilfe-Kurses ersetzt das Handy-Tool jedoch nicht! Darum appelliert der Samariterbund anlässlich des "Welt-Erste-Hilfe-Tages" am 13. September auch an alle ÖsterreicherInnen, ihre vorhandenen Erste-Hilfe-Kenntnisse und ihre Handlungsbereitschaft kritisch zu hinterfragen. "Wissen gibt Sicherheit", meint ASBÖ-Präsident Schnabl. "Dann kann man auch in brenzligen Situationen couragiert, rasch und richtig handeln und dadurch Menschenleben retten."

Informationen zum Erste-Hilfe-Kursangebot des ASBÖ erhält man unter www.samariterbund.net, unter Tel.: 01/89 145 313.
bzw. per Anfrage an schulung@samariterbund.net.

Rückfragen & Kontakt:

Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs
Öffentlichkeitsarbeit
Mag.a Martina Vitek
Tel.: 0664 3582386, martina.vitek@samariterbund.net

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