FPÖ-Schwager: Streit um Kabeg-Vorstand schädlich für Kärnten

Haider hinterlässt auch bei Krankenanstalten wieder einmal verbrannte Erde und enorme Kosten für die Kärntner Steuerzahler

Wien (OTS) - "Der neuerliche Zwist um den Kabeg-Vorstand ist vor allem schädlich für Kärnten und seine Bevölkerung", meinte heute der Kärntner FPÖ-Landesparteiobmann LAbg. Franz Schwager zu dem Streit um den Vorstand der Kärntner Krankenanstaltenbetriebsgesellschaft (Kabeg), Dieter Mandl. Wie von den Medien berichtet, hatte es ja am Dienstag eine überraschende Wende gegeben. Nachdem SPÖ und ÖVP seit Wochen Mandls Abberufung gefordert hatten, habe schließlich am Dienstag BZÖ-Landeshauptmann Jörg Haider den von seiner Partei geholten Spitalsmanager fallen gelassen. Der Grund dafür sei angeblich gewesen, dass Mandl Vorgaben bezüglich der vereinbarten Bettenreduktion nicht eingehalten habe und außerdem die Kostendeckelung aufheben wolle. "Haider bringt mit einer solchen Vorgangsweise wieder einmal Unruhe und Störung in die Krankenanstalten anstatt darauf zu achten, dass die Kärntner Krankenanstalten auch professionell arbeiten und wirtschaften können", kritisierte Schwager.

Wenn Haider zudem meine, dass das Projekt des Neubaus des Klagenfurter Krankenhauses einfach zu wichtig sei und ständiger politischer Streit um die Kabeg dieses gefährden würde, so kritisiere er damit höchstens seine eigene überstürzte Vorgangsweise in der Causa. Nun müssten alle Parteien dafür sorgen, dass gerade in diesem sensiblen Bereich wieder Ruhe einkehre. "Abschließend kann man leider wieder einmal sagen: Haider hinterlässt auch in diesem Fall verbrannte Erde und enorme Kosten für die Kärntner Steuerzahler", bemerkte Schwager.

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