Kadenbach: Sozialmedizinische Dienste haben nichts mit dem Mangel an Betten in Landespflegeheimen zu tun

Verschleierungstaktik soll nur von Problemen ablenken

St. Pölten, (SPI) - "Die Sozialmedizinischen Dienste haben nichts mit dem Mangel an Betten in den Landespflegeheimen zu tun. Die hier offenbar praktizierte Verschleierungstaktik von ÖVP-Landesrätin Mikl-Leitner soll wohl von den wirklich akuten Problemen im Pflegebereich ablenken", kommentiert die Sozialsprecherin der SPÖ-Niederösterreich, LAbg. Karin Kadenbach, heutige Aussagen von LRin Mikl-Leitner. "Statt dass die ÖVP, die ja angeblich Niederösterreich immer zum sozialen Musterland machen will, die von Soziallandesrätin Gabriele Heinisch-Hosek vorgeschlagene konstruktive Lösung von mobilen Pflegestationen für rund 1.000 Menschen, die dringend auf einen Platz in einem Pflegeheim warten, aufnimmt, reagiert sie wieder einmal mit reflexartiger Ablehnung und Ablenkung. Denn die von LRin Mikl-Leitner ins Treffen geführten 1,5 Millionen Euro für die Sozialmedizinischen Dienste haben mit den Heimen nichts zu tun und schaffen keinen einzigen zusätzlichen Pflegeplatz mehr in einem NÖ Landespflegeheim. Diese Mittel für Hilfswerk, Volkshilfe, Caritas und Rotes Kreuz sind vielmehr eine notwendige Überbrückungshilfe für die Aufrechterhaltung dieser Leistungen in der Hauskrankenpflege. Von einem Ausbau oder einer nachhaltigen Finanzierungssicherung kann auch in diesem Zusammenhang leider nicht die Rede sein", so LAbg. Kadenbach abschließend.
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