BZÖ-Haubner: Arbeit für und mit den Familien war immer ein Herzstück der BZÖ-Politik

Wien (OTS) - "Arbeit für und mit den Familien war schon immer ein Herzstück der BZÖ-Politik. Wir müssen die Familien in ihrer Vielfalt unterstützen und ermutigen, einen Kinderwunsch auch zu realisieren", meinte BZÖ-Familiensprecherin Ursula Haubner vor der heutigen Kundgebung des Österreichischen Familiennetzwerks vor dem Parlament. Bei allen politischen Maßnahmen müsse das Wohl der Kinder im Mittelpunkt stehen, ebenso ihr Recht auf liebevolle Eltern. Daher müsse man die Eltern bei ihrer Erziehungsarbeit unterstützen, damit die Familie lebbar und leistbar bleibe. "Weiters muß man für die Eltern auch Möglichkeiten schaffen, damit sie ihren Kindern Zeit und Zuwendung schenken können und daß ein Netzwerk an leistbaren Dienstleistungen auch für die außerhäusliche Betreuung vorhanden ist", betonte Haubner.
"Die Familienarbeit muß mit der Erwerbsarbeit gleichgestellt werden. Wir haben in unserer Regierungsbeteiligung die Weichen mit den Pensionszeiten für Kinderbetreuung und mit dem Erfolgsmodell Kinderbetreuungsgeld für alle Kinder unabhängig der beruflichen und der familiären Tätigkeit der Eltern richtig gestellt.
Daher sind wir dagegen, daß jetzt für eine Kinderbetreuungsgeldform einkommensabhängig bezahlt werde, denn "das Kinderbetreuungsgeld war und ist kein Ersatz für einen Verdienstentgang, sondern eine Abgeltung für eine Betreuungsleistung". Jetzt wolle man "mehr oder weniger in gute und weniger gute Mütter einteilen". Und zwar in jene, die schnell in den Beruf wieder zurückkehrten, bekämen viel Geld und die anderen, die sich entscheiden, länger bei ihren Kindern zu bleiben, bekämen weniger. "Unsere Linie ist klar: Weiter ja zu einer einkommensunabhängigen Familienleistung, wie das Kinderbetreuungsgeld, ja zu einer Erhöhung. Wenn 1000 Euro Mindestbetrag, dann aber für alle Formen des Kinderbetreuungsgeldes und Streichung der Zuverdienstgrenze. Es darf aber nicht wieder ein Rückschritt gemacht werden und es darf auch nicht zu einer Ungleichbehandlung kommen. Man darf nicht zwei Klassen von Eltern schaffen", sagte Haubner abschließend.

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