Bures in Richtung ÖVP: Wettkampf der Ideen statt unwürdige Angriffe

Wien (SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures bedauert, dass sich die ÖVP "in Ermangelung eigener Ideen und Konzepte auf unwürdige Angriffe und persönliche Attacken gegen Werner Faymann verlegt". Dieser Stil trage dazu bei, dass sich immer mehr Menschen von der Politik abwenden. Außerdem seien die Angriffe gegen den SPÖ-Spitzenkandidaten beim heutigen ÖVP-Wahlkampfauftakt unglaubwürdig, weil die ÖVP bis zum Ausstieg aus der Koalition Werner Faymann durchwegs positiv hervorgehoben habe. Einige Beispiele:
* "Es gibt die Achse der Vernunft mit Faymann und einigen Ministerkollegen, die für das Land arbeiten wollen." (Missethon-OTS, 19.2.2008)
*"Ausdrücklich bedankt sich der Vizekanzler bei Infrastrukturminister Faymann über die positive Zusammenarbeit."(Molterer-OTS, 5.3.2008) *"Einzig Minister Faymann bemüht sich redlich." (Missethon-OTS 26.5.2008)
* "…dankte Kukacka Finanzminister Molterer und Verkehrsminister Faymann für die professionelle und politisch weitsichtige Zusammenarbeit." (Kukacka-OTS, 30.3.2007)
*"Und die Arbeit mit Verkehrsminister Werner Faymann ist aus meiner Sicht hervorzustreichen." (LH-Erwin Pröll im Österreich-Interview, 29.9.2007)
Angesichts der nunmehrigen persönlichen Untergriffe durch die ÖVP werde auch deutlich, warum ÖVP-Generalsekretär Missethon das Fairness-Abkommen für den Wahlkampf nicht unterzeichnet hat. Bures hofft dennoch, dass die ÖVP, die, auf Grund ihrer internen Streitereien und Verunsicherung, Untergriffe und persönliche Diffamierungen in den Mittelpunkt ihrer Wahlauseinandersetzung stellt, von ihrem destruktiven Stil abweicht und doch noch in eine faire Auseinandersetzung der besseren Ideen und Konzepte einsteigt.(Schluss) ar

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0012