ORF zu Aussagen von Fritz Wendl

Wien (OTS) - Zu den Aussagen des Vorsitzenden des Redakteursrats, Fritz Wendl, stellt der Unternehmenssprecher des ORF, Pius Strobl, fest:

"Die Prüfung von Online-Projekten, die von innen oder außen an den ORF herangetragen werden, fällt - entsprechend der Geschäftsordnung -in die Verantwortung der Online-Direktion.

In der gegenständlichen Angelegenheit wurde exakt danach vorgegangen:
Der Online-Direktor Thomas Prantner hat umgehend eine rechtliche Prüfung veranlasst, deren Ergebnis eindeutig ist, nämlich die Absage des Projekts durch den zuständigen Direktor.

Wegen dieses völlig normalen Geschäftsvorganges eine Ablöse des Online-Direktors zu fordern wäre so, als müsste der Chef der Filmabteilung abdanken, weil er ein unaufgefordert eingesandtes Drehbuch gelesen und abgelehnt hat."

"Im Übrigen werden an den ORF täglich Projekte herangetragen, die zwar in der Regel alle geprüft werden, von denen aber nur ein Bruchteil verwirklicht wird", so Pius Strobl weiter. "Außerdem ist die Zurufpolitik an Geschäftsführung und Aufsichtsgremium - von wem auch immer - überflüssig und wenig beeindruckend."

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