Lesachtaler Brot hilft den Ärmsten der Armen

Wien (OTS) -

  • Verein "Brot für’s Leben" möchte die Armut in Äthiopien, einem der ärmsten Länder der Welt, reduzieren
  • Die "Brotpatenschaft" kann das Überleben eines Kindes sichern
  • Almaz Böhm, stellvertretende Vorsitzende der Äthiopienhilfe Menschen für Menschen, kommt am 6. September zur Auftaktveranstaltung ins Lesachtal

Der Verein "Brot für’s Leben" wurde am 20. August 2008 im Lesachtal mit dem Ziel gegründet, den Hunger in Äthiopien nachhaltig zu lindern und zu beseitigen. Mit Hilfe einer "Brotpatenschaft" in Höhe von 30 Cent pro Tag (ein Dauerauftrag in Höhe von neun Euro pro Monat) kann das Überleben eines Kindes in Äthiopien gesichert werden. Der Verein unterstützt mit dem Spendenerlös Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe Menschen für Menschen, die seit mehr als 27 Jahren in Äthiopien tätig ist, um die Lebenssituation der armen bäuerlichen Bevölkerung zu verbessern Brot aus dem Lesachtal ist ein Verkaufsschlager - sogar in Tokio. Die Lesachtaler Brotgemeinschaft hat im Vorjahr ein Lesachtaler Brotbackhaus in der japanischen Hauptstadt errichtet, seitdem werden täglich mehrere hundert Stück verkauft. Der Anreiz dazu stammt von der japanischen Ethnologin Dr. Eiko Funada, die im Lesachtal die Geschichte des Brotes erforschte, das es in dieser Form in Japan nicht gibt. Werner Lexer, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank Kötschach-Mauthen, kam dadurch die Idee zu "Brot für’s Leben": Sowohl die "Brotpatenschaft" als auch ein Teil des Erlöses aus dem Lesachtaler Brotfest kommt der Äthiopienhilfe von Karlheinz Böhm - und damit den hungerleidenden Menschen in Äthiopien - zugute. Werner Lexer: "Wir verfolgen die Aktivitäten von Menschen für Menschen schon sehr lange und wir sind der Meinung, dass unsere Ziele der Brotpatenschaft sehr gut mit den Zielen der Äthiopienhilfe von Karlheinz Böhm harmonieren. In Äthiopien ist der größte Bedarf an Hilfe vorhanden". Die Auftaktveranstaltung zur Aktion findet am Samstag, den 6. September, im Rahmen des Lesachtaler Brotfestes statt. Um 20 Uhr beginnt "Hearsche wia’s klingt" - ein Festival der Tradition mit dem "Mühlviertel Quintett" und den Rhomberg Sängern und Musikanten aus Oberösterreich. Moderiert wird die Veranstaltung von Jochen Bendele (Kleine Zeitung). Ehrengast Almaz Böhm, stellvertretende Vorsitzende der Äthiopienhilfe und Ehefrau von Karlheinz Böhm, wird im Rahmen der Vorstellung der Initiative "Brot für’s Leben" über das Leben und die Ernährungssituation der Bauern in Äthiopien sprechen. Menschen für Menschen wurde am 13. November 1981 durch den Schauspieler Karlheinz Böhm ins Leben gerufen. Grundstock für die Äthiopienhilfe war das Geld, das bei einer Wette in der ZDF-Sendung "Wetten, dass..?" im Mai 1981 zusammengekommen war. Der Schauspieler leitet die Hilfsorganisation persönlich - inzwischen gemeinsam mit seiner Frau Almaz. Inzwischen erstrecken sich die Projektgebiete über eine Fläche von 38.720 Quadratkilometern. Da alle Projekte Hilfe zur Selbstentwicklung bieten, ist es dem Verein ein besonderes Anliegen, dass die Menschen die Möglichkeit erhalten, sich weiterzubilden. Deshalb liegt ein Schwerpunkt der Arbeit - im Rahmen der Bildungsinitiative "ABC 2015" - auf dem Bau von Schulen und der Alphabetisierung der Bevölkerung. Jeder kann Brotpate werden! Helfen Sie mit, Kindern in Äthiopien das Überleben zu sichern: Aktion "Brot für’s Leben" Raiffeisenbank Kötschach-Mauthen Konto 20.008, BLZ 39364 Programm und weitere Informationen: www.brotfest.at Bildmaterial (Almaz und Karlheinz Böhm) auf www.mfm.at unter "Presse" Rückfragehinweis:

Mag. Katharina Katzer
Menschen für Menschen
Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe
Capistrangasse 8/10 - 1060 Wien
Tel. 01/58 66 950-16 Fax: 01/ 58 66 950-10
Mail: k.katzer@mfm.at www.mfm.at
Spendenkonto PSK 7.199.000 (BLZ 60000)

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