Martinz: Haider kann nicht rechnen

Rekord-Schulden Kärntens gleich hoch wie Budget. Haider verschweigt im ORF-Gespräch Finanzierung des LKH Neu sowie den Kabeg-Deal mit 350 Mio. Euro Zinsen

Klagenfurt (OTS) - "Bei Haiders Darstellungen im
ORF-Sommergespräch zur Verschuldung des Landes biegen sich die Balken. Haider kann nicht rechnen", sagt LR Josef Martinz zum ORF-Sommergespräch von Haider.
Haider sei bei der Verschuldung des Landes einem gewaltigen Rechenfehler aufgesessen. Er hat die Finanzierung des LKH Neu mit 320 Mio. Euro nicht mitgerechnet und den Kabeg-Deal verschwiegen, dessen Zinsen alleine 350 Mio. Euro ausmachen.
"Mit Zahlen nimmt es Haider nicht so genau. Egal ob Arbeitslosenziffern oder Budgetzahlen. Tatsache ist, dass sich die Schulden seit der Funktion Haiders als Landeshauptmann mehr als verdoppelt haben. Obwohl während seiner Amtszeit über 1,5 Milliarden Euro Heimateigentum verkauft wurden und die Erlöse ins Landesbudget geflossen sind", weist Martinz hin.
Alleine die Pro-Kopf-Verschuldung sei von 2004 mit rund 1.600 Euro auf knapp 4.000 Euro gestiegen. "Was ist da gut gewirtschaftet, wenn noch nächste Generationen daran zu nagen haben", fragt Martinz. Auch bei den Arbeitsplätzen scheine Haider der Blick fürs Wesentliche zu fehlen. "In ganz Österreich sinkt die Arbeitslosigkeit, nur in Kärnten steigt sie Monat für Monat", verweist Martinz auf die aktuellen Zahlen. Seit Haider in Kärnten wirtschafte, gehe es mit dem Land bergab. "Höhere Schulden, höhere Arbeitslosigkeit, weniger Kaufkraft - so schaut die Haider-Bilanz aus", so Martinz. (Schluss)

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