AK Tumpel: Bartenstein soll Gewinne von Verbund als Volksdividende ausschütten statt das Unternehmen zu privatisieren

Arbeiterkammer strikt gegen den Verkauf von Verbundanteilen an Private

Wien (OTS) - "Der Verbund ist der heimische Goldesel der börsennotierten Unternehmen. Jetzt Anteile vom Verbund jetzt zu verkaufen wie Minister Bartenstein es fordert macht keinen Sinn", sagt AK Präsident Herbert Tumpel. Der heimische Verbund konnte seine Gewinne im letzten Jahr deutlich steigern. Allein im ersten Halbjahr des heurigen Jahres verdiente der Verbund mit fast 500 Millionen Euro um 30 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. 51 Prozent des Unternehmen und damit auch der Gewinne gehören dem Bund und somit auch den Menschen in Österreich. Diesen gebührt auch ein Anteil am Erfolg, in Form einer "Volksdividende". "Wenn Minister Bartenstein schon nichts gegen die enormen Preissteigerungen unternimmt, dann soll er zumindest die Rekordgewinne des Verbundes nutzen um den Menschen einen Ausgleich für die Teuerung zurück zu geben, anstatt das gewinnbringende Unternehmen an Private zu verscherbeln", sagt Tumpel. Als Staatsunternehmen könnte der Verbund einen angemessenen Beitrag zur Entschärfung der Preisexplosion leisten. Tumpel fordert die Verwendung des Gewinnes für einen Heizkostenzuschuss für sozial Schwache und zusätzliche Mittel für Wärmedämmungsmaßnahmen.

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