Grillitsch: Faymann ist eine Gefahr für den Bauernstand

EU-Kommission bestätigt Einwände des Bauernbundes

Wien (OTS) - "SPÖ-Chef Werner Faymann greift mit seinen populistischen Wahlkampfversprechen den Bäuerinnen und Bauern direkt in die Tasche", kritisiert Bauernbundpräsident Fritz Grillitsch. "Laut einer heutigen APA-Meldung könne Österreich nach Angaben der EU-Kommission eine Halbierung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel nicht ohne weitere Änderungen im Steuersystem verwirklichen", betont der Bauernbundpräsident. Er sieht darin seine Befürchtungen bestätigt, dass dadurch der bis jetzt bestehende reduzierte Steuersatz auf Ab Hof-Verkauf von Wein fallen würde.

Laut EU-Recht darf ein Mitgliedstaat bekanntlich nur maximal zwei ermäßigte Steuersätze anwenden und dies ist in Österreich bereits der Fall. Wird nun ein neuer ermäßigter Steuersatz eingeführt, so muss einer der bestehenden wegfallen. "Da wird Faymann sicher nicht zögern und gnadenlos auf die ermäßigten Steuern der Bauern zugreifen", zeigt sich Grillitsch erbost. Das würde zu einer massiven Benachteiligung der österreichischen Weinbauern führen, aber auch die vielen Direktvermarkter würden stark belastet werden. "Jetzt geht es darum, unsere Interessen zu vertreten und der SPÖ zu zeigen, dass wir keine politischen Spiele auf Kosten der heimischen Land- und Forstwirtschaft zulassen", so der Bauernbundchef.
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