AK Muhm: Verluste schön zu reden bringt Versicherten nichts

Wien (OTS) - "Die Verluste schön zu reden, wird den Versicherten ihr Geld nicht wieder bringen", so reagiert AK Direktor Werner Muhm auf die Aussagen von Fritz Janda vom Verband der Pensionskassen. Wer Ende der neunziger Jahre einer Pensionskasse beigetreten ist, der hat seither weniger angespart als bei einer Festgeldanlage", sagt Muhm. Das Argument von Janda, seit 1990 hätten die Pensionskassen eine Performance von 6,8 Prozent erreicht, bezeichnet Muhm als "Schönreden" - denn die Performance seit Beginn der neunziger Jahre sei nicht repräsentativ. Die Performance der Pensionskassen seit 1990, lag weit über dem Durchschnitt der letzten acht Jahre. Nur die wenigsten Pensionisten profitieren aber davon, da der Großteil der Übertragungen von Direktpensionen auf Pensionskassen Ende der 1990er statt fand. Seitdem liegt der Performanceschnitt der Pensionskassen zum Leidwesen der Versicherten unter einer Festgeldanlage. "Es geht darum, dass die Versicherten wieder Vertrauen in die zweite Säule der Altersvorsorge bekommen und die Fehlentwicklungen der letzten Jahre für die Betroffenen abzumindern, anstatt sie schön zu reden", so Muhm.

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