Donaukanal - SP-Valentin: "Schwarz-grüne Wahlkampf-Luftblase geplatzt"

Umweltbundesamt entlarvt mutwillig einberufene Donaukanal-Sitzung des Umweltausschusses als oppositionellen Propaganda-Schmäh

Wien (SPW-K) - "Eine Wahlkampf-Luftblase, die erwartungsgemäß heute geplatzt ist, alle Vorwürfe haben sich in nichts aufgelöst", kommentierte der Vorsitzende des Umweltausschusses des Wiener Gemeinderats, LAbg. Erich Valentin, den Verlauf der heute auf Verlangen von ÖVP und Grünen abgehaltenen Sitzung des Umweltausschusses zum Thema Donaukanal: "Die Opposition ist einer mehr als fragwürdigen Vorgangsweise eines Wissenschaftlers aufgesessen, von dessen Methoden sich sogar seine eigene Universität mit aller Deutlichkeit distanziert hat. Dass daraus ein Sitzungs-Spektakel inszeniert wurde, ist ein weiterer Beweis für das mehr als magere politische Urteilsvermögen von Schwarz-Grün."

Selbstverständlich habe die Stadt sofort reagiert, als ihr Professor Knasmüller im Jahr 2007 seine Studienergebnisse bekannt gemacht habe, so der Ausschussvorsitzende: "Obwohl sich Knasmüller unerklärlicherweise fast zehn Jahre Zeit gelassen hat, bevor er an die Stadt herangetreten ist, wurde nachweislich sofort mit ihm Kontakt aufgenommen. Eine im Anschluss daran von einem renommierten Ziviltechniker nach dem aktuellen Stand der Gewässeranalytik durchgeführte Untersuchung ergab, dass die angeblich gefährlichen Stoffe nicht im Donaukanal nachweisbar sind." In der heutigen Ausschusssitzung erläuterte eine Vertreterin des Umweltbundesamtes die Messmethode und ihre Ergebnisse. Valentin: "Dabei wurde deutlich, dass es an den Ergebnissen der im Auftrag der Stadt durchgeführten Messungen keinen Zweifel gibt. Die schwarz-grünen Vorwürfe sind damit als reiner Propaganda-Schmäh entlarvt."

Valentin verwies weiters auf die wöchentlich (!) gezogenen Wasserproben aus dem Donaukanal, die nach den bundesgesetzlichen Bestimmungen laufend analysiert werden: "Alle Fakten zur Wasserqualität des Donaukanals liegen auf dem Tisch, die Ergebnisse sind im Gewässergütebericht des Bundes veröffentlicht. Und damit auch für die Vertreter von Schwarz-Grün jederzeit einsehbar - wenn sie nur wollten." Die Stadt Wien nehme ihre Verantwortung für die Menschen sehr ernst, betonte Valentin: "Die völlig ungerechtfertigte Diskreditierung dieser Bemühungen durch die Oppositionsparteien ist auf das Schärfste zu verurteilen. Ein Restmaß an Seriosität ist trotz laufenden Wahlkampfs auch von ÖVP und den Grünen zu erwarten. Der scharz-grüne Probegalopp im Umweltausschuss ist jedenfalls spektakulär gescheitert."
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