Kinderbetreuung: Verbesserungen, wenn Familien sie brauchen

Familypoint bemüht sich erfolgreich um Lösungen

Bregenz (VLK) - Der Bedarf der Eltern ist für Land und Gemeinden die entscheidende Grundlage zur Weiterentwicklung des Kinderbetreuungsangebotes. Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Landesrätin Greti Schmid nahmen heute, Dienstag, im Pressefoyer den nahenden Start des neuen Schuljahres zum Anlass für einen erneuten Aufruf an die Eltern, sich an den Familypoint im Landhaus zu wenden, wenn es einen Bedarf an zusätzlichen Betreuungsplätzen gibt.
Ziel sei es, dort wo zusätzliche Angebote nötig sind, dazu beizutragen, dass diese im Interesse der Familien verwirklicht werden können, sagte LH Sausgruber. Bisher sind heuer 85 Anfragen beim Familypoint eingegangen, davon konnten 79 schon geklärt werden.

Im Jänner 2008 haben fünf neue Kinderbetreuungen - davon drei ganztägige in Dornbirn, Feldkirch und Röthis sowie zwei halbtägige in Rankweil - ihren Betrieb aufgenommen, erläutert Landesrätin Schmid. Diese Einrichtungen erhalten heuer Personalkostenförderungen von zusammen gut 185.000 Euro. Im Herbst folgen Eröffnungen in Feldkirch, Höchst, Hohenems, Lustenau, Nenzing, Nüziders und Rankweil. All diese neuen Betreuungseinrichtungen bieten Platz für zusätzlich mindestens 180 Kinder.

Eine wichtige Rolle haben auch die Tagesmütter - etwa für Eltern, die im Handel, im Gastgewerbe oder in Pflegeberufen arbeiten. Um diese Form der Kinderbetreuung für noch mehr Familien leistbar zu machen, wurde in der Förderrichtlinie die soziale Staffelung der Elterntarife neu gestaltet und die Obergrenze des förderbaren Familienbruttoeinkommens angehoben, so Schmid.

In Zusammenhang mit der Öffnung der Kindergärten für Dreijährige werden die Elterntarife für Dreijährige in Spielgruppen und Kinderbetreuungseinrichtungen aus öffentlichen Mitteln soweit abgefedert, dass Eltern für diese Angebote nicht mehr bezahlen als für den örtlichen Kindergarten. Bei mehreren Veranstaltungen in den verschiedenen Landesteilen informieren Land und Gemeindeverband im Laufe dieser Woche über diese Verbesserung und über die Förderabwicklung.

Für Informationen: Familypoint, Verena Reimair und Silvia Roth, Telefon 05574/511-24100, E-Mail familypoint@vorarlberg.at, www.vorarlberg.at/familypoint
(gw)

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