Niederwieser: ÖVP hat aus ideologischen Gründen Bildungsreformen jahrelang blockiert

Wien (SK) - "Etwas seltsam" findet SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser, dass die ÖVP nun in der Bildungspolitik mit dem "Ideologie-Vorwurf" kommt, wie etwa gestern VP-Bildungssprecher Neugebauer. "Abgesehen davon, dass selbstverständlich auch bildungspolitische Konzepte aus Werthaltungen kommen, so war es doch die ÖVP, die aus ideologischen Gründen und Standesdünkel heraus alle Reformen im Bildungssystem, die in Richtung mehr Chancengleichheit gehen, zu verhindern suchte", erinnerte Niederwieser. ****

Egal, ob es um ganztägige Schulformen, Neue Modelle für die Sekundarstufe I wie die gemeinsame Schule, ein verpflichtendes Vorschuljahr oder die gemeinsame Lehrerausbildung geht - jahrelang hat die ÖVP Nein gesagt, hat sich Null bewegt und somit die Schulpolitik erstarren lassen. "Erst unter der SPÖ-geführten Regierung und Ministerin Schmied hat sich der Reformzug endlich in Bewegung gesetzt." Dass heuer 67 Schulen als Modellschulen zur Neuen Mittelschule starten, ist ein wichtiger Schritt, um in Zukunft die sinnlose Trennung der Kinder mit zehn Jahren zu überwinden. "Hier steht die ÖVP mit ihrem Nein ja mittlerweile ganz alleine da, nachdem nach den Arbeitnehmervertretern, Industrie und Wirtschaft und auch die Landwirtschaftskammer seit längerem diese frühe Trennung der Kinder ablehnen", so der SPÖ-Bildungssprecher. (Schluss) ah

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0005