Preiskommission: Lebensmittelhandel mehrheitlich einer objektiven Prüfung nicht abgeneigt

AK fordert vom Wirtschaftminister Ende des Nichtstuns

Wien (OTS) - Die Preiskommission hat gestern in ihrer Sitzung die Vertreter des Lebenmitteleinzelhandels zum Hearing geladen. Überraschendes Ergebnis: Auf die Frage des Vertreters der AK, ob es für das Unternehmen vorstellbar sei, dass ein unabhängiger Wirtschaftprüfer die Kalkulationsgrundlagen prüft, antwortete die Mehrheit der befragten Handelsvertreter, dass sie gegen eine sachgerechte, die Verschwiegenheit gewährleistende Prüfung keinen Einwand hätten. Ein Unternehmen hat sich für die Bundeswettbewerbsbehörde als Prüfungsinstanz ausgesprochen. Für die AK steht nun fest: Der Wirtschaftsminister kann nicht mehr der Teuerung tatenlos zusehen, er muss nun rasch handen und klären, wer für den Österreich-Aufschlag bei den jüngsten Preissteigerungen verantworlich ist. Die AK fordert daher nochmals, dass der Wirtschaftsminister als Preisminister die Handelsunternehmen prüft.

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