Rauch-Kallat: Einkommensabhängiges Kinderbetreuungsgeld verbessert Wahlfreiheit

Vätern die Entscheidung für Karenz erleichtern

Wien, 02. September 2008 (ÖVP-PK) Anlässlich des gestrigen Familienfestes der ÖVP im Marionettentheater zeigte sich die Bundesleiterin der ÖVP-Frauen, Bundesministerin a. D., Abg. z. NR Maria Rauch-Kallat sehr zufrieden über die weitere Flexibilisierung des Kinderbetreuungsgeldes. „Gerade heute, wo einerseits Frauen immer besser ausgebildet sind und ihren Beruf auch ausüben wollen und andererseits viele gezwungen sind, Geld zu verdienen, ist die Politik in immer stärkerem Maße gefordert, die Grundlagen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu schaffen“, stellte die frühere Frauenministerin im Gespräch mit zahlreichen jungen Eltern fest. Durch die, nun von der ÖVP vorgeschlagene Erweiterung des Kinderbetreuungsgeldes um eine einkommensabhängige Variante, wird dieser Notwendigkeit Rechnung getragen. ****

Die reflexartig vorgebrachten Kommentare etlicher SPÖ-PolitikerInnen seien entbehrlich. „Sie können und wollen es einfach nicht verstehen, dass sie keine Erbpacht auf soziale Maßnahmen haben“, betonte Rauch-Kallat in Bezug auf Presseaussendungen der SPÖ. „Anfangs war die SPÖ gegen die Einführung des Kinderbetreuungsgeldes und in keinem ihrer Wahlprogramme hat sich bisher die Forderung nach einer einkommensabhängigen Variante gefunden.“

Nun können sich Eltern 14 Monate ihrem Kind widmen und bekommen dafür 80 Prozent ihres durchschnittlichen Nettoeinkommens, wobei sie mindestens 1.000 Euro und maximal 2.000 Euro erhalten. „Es ist zu hoffen, dass dadurch die Beteiligung der Väter weiter erhöht wird, eine Entwicklung, die ja schon durch die letzte Novelle des Kinderbetreuungsgesetzes eingesetzt hat. Aber es ist auch wichtig, die Langzeitvarianten beizubehalten, um Frauen echte Wahlfreiheit
zu ermöglichen“, schloss die Bundesleiterin der ÖVP-Frauen.

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