Mölzer: Schwache EU geht im Rußland-Georgien-Konflikt falschen Weg

Moderate Töne von Kouchner könnten in richtige Richtung weisen

Wien (OTS) - "Wenn die Europäische Union offensichtlich dem Druck der USA nachgibt, und Rußland mit Sanktionen droht, so tut sie das doch nur halbherzig und schwach", so der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer heute in Brüssel. "Wichtig wäre, wenn die Europäische Union, aber auch Österreich, eine neutrale Vermittlerrolle zwischen Georgien und Rußland einnehmen würden, anstatt US-Interessen zu vertreten und sich somit zwischen die Stühle zu setzen."

Der französische Außenminister Bernard Kouchner habe in seiner gestrigen Rede im EU-Parlament durchaus moderate Töne angeschlagen, die in den Augen Mölzers begrüßenswert sind und in die richtige Richtung weisen. "Natürlich wollen wir keinen neuen Kalten Krieg, im Gegenteil, man sollte das Verhältnis zu Rußland positiv definieren und keineswegs die Verhandlungen über das Partnerschafts- und Kooperationsabkommen stoppen", so Mölzer, der abschließend meint, daß Europa sonst noch tiefer in das Fahrwasser der USA kommen würde.

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