"Wir brauchen 'enkel-taugliche' Perspektiven"

"Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung" bietet Impulse zur diesjährigen "Schöpfungszeit" vom 1. September bis 4. Oktober

Wien, 31.8.08 (KAP) "Die Zeit der wohlwollenden Denkschriften ist vorbei. Wir brauchen 'enkel-taugliche' Perspektiven, um Glaubwürdigkeit zu vermitteln": Dies betonte die Gründerin und Vorsitzende der christlichen "Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung, Isolde Schönstein, am Sonntag im Hinblick auf die "Schöpfungszeit" der christlichen Kirchen vom 1. September bis 4. Oktober. Der 1. September wurde 1989 vom damaligen ökumenischen Patriarchen Dimitrios I. als "Schöpfungstag" ausgerufen, der 4. Oktober ist das Fest des Heiligen Franziskus von Assisi. Bei der Dritten Europäischen Ökumenischen Versammlung (EÖV3) im rumänischen Sibiu im September des Vorjahrs wurde den christlichen Kirchen in ganz Europa empfohlen, die "Schöpfungszeit" durchzuführen.

Namens der "Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung" weisen Isolde Schönstein und ihr Stellvertreter P. Georg Ziselsberger darauf, dass die "Zerstörung des Lebensraums" unaufhaltsam fortschreitet. Millionen Menschen seien als "Ökoflüchtlinge" unterwegs, weil ihr Boden ausgebeutet und das Wasser verseucht ist. Mit "Almosen" werde es nicht mehr getan sein. Es sei notwendig, sich den Entwicklungen entgegenzustellen. Die notwendige Umkehr müsse bei den Christen, im Herzen der Kirchen, beginnen, wie dies die Zweite Europäische Ökumenische Versammlung (EÖV2) in Graz empfohlen habe.

Die "Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung" beginnt die "Schöpfungszeit" am Montag, 1. September, um 10 Uhr, im Wiener "Don Bosco-Haus" (1130 Wien, St. Veitgasse 25) mit einer "Präsentation", die Filmvorführungen, theologische Impulse, aber auch praktische Umsetzungsmodelle wie "solares Kochen" oder "Bio-Blumen" umfasst. Auch in diesem Jahr stellt die "Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung" Informationen und Unterlagen zur Verfügung. U.a. gibt es während der "Schöpfungszeit" jeweils an den Dienstagen von 10 bis 17 Uhr im "Don Bosco-Haus" Beratungsangebote zu ausgewählten Themen. Am 2. September geht es um das "Leben mit dem Klimawandel", am 9. September um "Wasser als Basis des Lebens", am 16. September um die aktuelle Situation in der Landwirtschaft, am 23. September um "Kinder" im Sinn von "umweltgerechter Erziehung" und am 30. September um nachhaltige Verkehrssysteme als Gestaltung von "zukunftsfähiger Mobilität". (forts mgl)
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