Land ist verlässlicher Partner der heimischen Studierenden

LH Sausgruber: Umfangreiches Förderspektrum für optimale Studienbedingungen

Bregenz (VLK) - Mit einem breitgefächerten Spektrum an unterschiedlichsten Leistungen fördert das Land seit vielen Jahren Vorarlbergs Studentinnen und Studenten auf ihrem Weg zum erfolgreichen Studienabschluss, erklärt Landeshauptmann Herbert Sausgruber: "Unser Ziel ist es, für die heimischen Studierenden optimale Studienbedingungen bereit zu stellen. Dies geschieht durch den Ankauf von Heimplatzkontingenten an allen wichtigen Studienorten Österreichs, die Förderung von wissenschaftlichen Arbeiten und die finanzielle Hilfe bei kurzen Studien- und Forschungsaufenthalten im Ausland." Rund 6.000 Vorarlberger studieren derzeit an Österreichs Universitäten und Fachhochschulen.

Gut ausgebildete und hoch qualifizierte Arbeitskräfte sind für den attraktiven und erfolgreichen Wirtschaftsraum Vorarlberg von großer Bedeutung. Umso wichtiger ist es, in die Bildung und Ausbildung der Menschen zu investieren, so Landeshauptmann Sausgruber. Dazu zählt auch die Förderung der heimischen Studierenden und (Nachwuchs-)Forscher. Mit einer Vielzahl an Förderungsmöglichkeiten werden für die angehenden Akademiker gute Studienbedingungen geschaffen.

Heimplatzkontingente

Das Land Vorarlberg unterhält rund 800 Kontingentplätze bei Heimträgern in den wichtigsten Studienstädten in ganz Österreich. Den Studierenden soll damit vor allem zu Beginn des Studiums eine kostengünstige Wohnmöglichkeit geboten werden. Außerdem wird der soziale Kontakt in einer fremden Stadt erleichtert. Die Heimplätze werden im Rahmen der verfügbaren Mittel laufend an die Anforderungen angepasst, sodass den Vorarlberger Studierenden Plätze in Heimen in bester Lage und mit modernster Ausstattung zur Verfügung stehen.

Studien- und Forschungsaufenthalte

Darüber hinaus fördert das Land kurzzeitige Studien- und Forschungsaufenthalte an wissenschaftlichen Einrichtungen im Ausland. "Mit dem 'Vorarlberg Stipendium' wollen wir den Gedanken- und Erfahrungsaustausch auf wissenschaftlicher, wirtschaftlicher und kultureller Ebene über die nationalen Grenzen hinaus vorantreiben", informiert Sausgruber. Die Förderung besteht in einem einmaligen Landeszuschuss von bis zu 300 Euro monatlich für mindestens einen Monat und für höchstens vier Monate. Anträge müssen vor Antritt des Auslandsaufenthalts eingereicht werden.

Studienförderung

Zudem gewährt das Land unter bestimmten Voraussetzungen sozial bedürftigen und begabten Studierenden, die keine Studienbeihilfe des Bundes erhalten, eine Förderung. Diese Studienbeihilfe erhalten Vorarlberger Landesbürgerinnen und Landesbürger sowie EWR-Bürgerinnen und Bürger, die ihren Hauptwohnsitz in Vorarlberg haben. Voraussetzung ist die Absolvierung des Studiums in der Mindeststudiendauer (pro Studienabschnitt wird ein Toleranzsemester gewährt). Die Förderung besteht aus Landesmitteln und aus Mitteln der Dr.-Otto-Ender-Studienstiftung und beträgt pro Studienjahr maximal 2.000 Euro. Anträge müssen spätestens drei Monate nach Studienbeginn eingereicht werden.

Förderung wissenschaftlicher Arbeiten

Auch bei Diplomarbeiten und Dissertationen kann das Land eine Förderung vergeben. Einige Voraussetzungen müssen jedoch erfüllt sein. Bei Diplomarbeiten ist es notwendig, dass ein Thema aus der Themenbörse des Landes gewählt und die Arbeit mit "Sehr Gut" beurteilt wurde. Im Einzelfall sind auch andere vorarlbergspezifischen Themen möglich. Bei Dissertationen ist ebenfalls ein inhaltlicher oder personeller Bezug zum Land Vorarlberg nachzuweisen. Die Arbeit muss mit "Sehr Gut" oder "Gut" bewertet sein. Daneben ist es möglich, für wissenschaftliche Publikationen mit einem Vorarlberg-Bezug um einen Druckkostenzuschuss anzusuchen.

Sonstige Förderungen

Stipendien gibt es auch für die Teilnahme am Forum Alpbach und die Europäische Sommerakademie in Strobl. Eine spezielle Anerkennung erhalten "Sub auspiciis"-Promovenden. Der Wissenschaftspreis des Landes, der einmal jährlich vergeben wird, sei hier ebenfalls erwähnt.

"Das Land wird auch in Zukunft ein verlässlicher Partner seiner Studierenden und des wissenschaftlichen Nachwuchses sein", verspricht Landeshauptmann Sausgruber abschließend.

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