Junge Wirtschaft fordert 10.000 EUR GmbH

Lohnnebenkostensenkung würde Wachstum junger Unternehmen ankurbeln

Wien (PWK) - Die Junge Wirtschaft, die Vertretung für mehr als 35.000 junge Unternehmer, fordert eine Entlastung des Faktors Arbeit. "Jeder vierte Jungunternehmer beschäftigt keine Mitarbeiter, weil die Lohnnebenkosten zu hoch sind. Knapp 70% würden Mitarbeiter einstellen, wenn im ersten Jahr für den ersten Mitarbeiter keine Lohnnebenkosten anfallen würden" unterlegt die Bundesgeschäftsführerin der jungen Wirtschaft, Elisabeth Zehetner, ihre Forderung.

Grundlegende Zahlen zu diesem Thema wurden in einer 2008 durchgeführten Umfrage im Auftrag der Jungen Wirtschaft (JW) erhoben. "Durch den Wegfall der Lohnnebenkosten für den ersten Mitarbeiter im ersten Jahr könnte die Zahl neuer Jobs sogar verdoppelt werden", unterstreicht Zehetner ihre Forderung und weiß in diesem Punkt die Jungunternehmer hinter sich. 85% aller Befragten halten die Forderung nach einer Senkung der Lohnnebenkosten für wichtig.

Für die Junge Wirtschaft ist die Senkung des Mindeststammkapitals von 35.000 auf 10.000 bei der GmbH-Gründung eine dringend notwendige Verbesserung der Rahmenbedingungen für Jungunternehmer. "Im ersten Halbjahr 2008 haben sich rund 16.300 Personen für die Selbstständigkeit entschieden. Nur 11% der Gründungen entfielen auf die Rechtsform GmbH" so Zehetner. Hauptgrund sei das hohe Mindeststammkapital von 35.000 EUR. Die Umfrage unter mehr als 700 Jungunternehmern gibt ihr recht:"Mehr als 70% sprechen sich für die Reduzierung der Einlagesumme aus - das ist ein klarer Auftrag an die Politik." (Us)

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