Fachverband der Mineralölindustrie: Dynamische Preisauszeichung zeigt den starken Wettbewerb und nutzt den Konsumenten

Bereits bis dato ist Treibstoffmarkt einer der transparentesten Märkte

Wien (OTS) - Durch die derzeit gültigen Bestimmungen der Preisauszeichnungs-Verordnung ist kaum ein Markt so transparent und klar für den Kunden erfassbar wie der Treibstoffmarkt. Für die Konsumenten und die Mitbewerber sind die Veränderungen im Vorbeifahren an den Tankstellen deutlich wahrnehmbar. Preiserhöhungen und Preissenkungen auf den internationalen und lokalen Märkten werden nach einem kurzen Marktbeobachtungszeitraum an die Autofahrer weitergegeben. Die Mineralöl-unternehmen unterstützen alle Maßnahmen, die den fairen Wettbewerb fördern. In der vorgesehen Änderung der Preisauszeichnungs¬verordnung sieht der Fachverband der Mineralölindustrie eine mögliche Einschränkung des täglichen Wettbewerbs und befürchtet zusätzliche Kosten für die Konsumenten.

"Die Mineralölunternehmen halten sich selbstverständlich streng an die gesetzlich vorgeschriebenen Preisauszeichnungskriterien und werden das auch in Zukunft tun. Dass sich Preise regelmäßig ändern, zeigt aber nur wie dynamisch und volatil dieser Markt ist und wie sehr die Verbraucherpreise an den Spot-Markt gebunden sind. Der dynamische Markt nutzt dem Konsumenten", so Dr. Christoph Capek. Geschäftsführer des Fachverbands der Mineralölindustrie.

Treibstoffmarkt ist einer der transparentesten Märkte
Die aktuellen Preise für Benzin und Diesel werden schon heute so ausgezeichnet, dass motorisierte Straßenbenützer von der Fahrbahn aus beim Zufahren zur Tankstelle mit entsprechend reduzierter Geschwindigkeit die Preise leicht lesen und zuordnen können. Die Produktvielfalt kommt den Kunden zu Gute, da sie aus mehreren Produkten das individuell Beste für sich wählen können. Die Autofahrer haben die freie Entscheidung und nehmen dieses Service auch gerne an. Produktvielfalt als Verwirrung zu bezeichnen, widerspricht jedem Verständnis der Marktwirtschaft und eines freien Wettbewerbes.

Rasche Preisanpassungen nutzen dem Konsumenten

Das Anpassen und die rasche Weitergabe von Preisänderungen stellen nicht nur ein wesentliches Kriterium des Marktes dar, sondern gewährleisten darüber hinaus auch den Wettbewerb. Die von den Autofahrerclubs geforderten Reduktionen von Preisänderungen können daher zu einer Abnahme des Wettbewerbes führen. Die Mineralölfirmen stellen sicher, dass der Kunde nie mehr zahlt, als auf den Preisanzeigern der Tankstellen ausgewiesen ist, eine Irreführung ist auszuschließen.

Preisänderungen sind Zeichen eines freien Marktes

"Preisänderungen auf einem freien Markt sind keine Besonderheit. Die angeführten Beispiele für die Irreführung von Verbrauchern erscheinen daher bei näherer Betrachtung eher theoretisch. Häufiges Ändern der Treibstoffpreise zugunsten der Verbraucher z.B. durch wiederholtes Senken der Treibstoffpreise ist im Sinne der Verbraucher, da sie den Wettbewerb fördern. Ebenso ist jede sachlich rechtfertigbare Änderung des Treibstoffpreises als nicht irreführend anzuerkennen. Nur so können sich Tankstellenbetreiber im Wettbewerb an den verlangten Preisen ihrer Konkurrenten orientieren und auf entsprechende Preisbewegungen reagieren", erklärt Dr. Christoph Capek.

Der Fachverband der Mineralölindustrie hält weiters fest, dass eine verpflichtende Anordnung von Treibstoffen an den Preisanzeigern nicht sinnvoll wäre. Je nach technischer Ausstattung wären umfassende Neuinvestitionen notwendig, die auf die Treibstoffpreise durchschlagen könnten. Das wäre nicht im Sinne der Konsumenten. Einzelne Firmen haben bei der Gestaltung ihrer weithin sichtbaren Preisanzeiger auch weltweit einheitlich und markenrechtlich geschützte Vorgaben einzuhalten.

Über den FVMI

Der Fachverband der Mineralölindustrie (FVMI) ist eine bundesweite Fachorganisation im Bereich der Wirtschaftskammer Österreich und als gesetzliche Interessenvertretung Bindeglied zwischen Wirtschaft und Öffentlichkeit. Mitglieder sind österreichische Unternehmen, die Rohöl aufsuchen und fördern (upstream), in Pipelines transportieren (midstream) und in eigenen oder konzernverbundenen Raffinerien verarbeiten sowie Mineralölprodukte vertreiben (downstream).

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