Bayr zu Pestizid-Verordnung: Höchstmengen überdenken

Wien (SK) - "Die neue Pestizid-Verordnung birgt erhebliche Risiken für die Konsumenten. Ich fordere die EU-Kommission daher auf, noch einmal die Höchstmengen für Pestizide in Obst und Gemüse zu überdenken", betonte SPÖ Umweltsprecherin Petra Bayr am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Die von Global 2000 präsentierte Studie sei "alarmierend", besonders bedenklich ist, dass bei rund 570 Grenzwerten die Referenzdosis für Kinder überschritten wird. "Diesen Umstand kann man nicht einfach negieren. Umweltminister Pröll und Gesundheitsministerin Kdolsky müssen in dieser Frage auf europäischer Ebene im Sinne der Konsumenten tätig zu werden", so Bayr weiter. ****

Es sei nicht hinnehmbar, so Bayr, dass selbst, wenn die Grenzwerte eingehalten werden, Gesundheitsschäden für die Bevölkerung drohen. Besonders bedenklich ist laut Bayr auch, dass Kombinationswirkungen zwischen Pestizidwirkstoffen nicht berücksichtigt wurden. "Die EU-Kommission muss hier mehr Sorgfalt walten lassen. Eine genaue Überprüfung des Cocktaileffekts ist unabdingbar", so die SPÖ-Umweltsprecherin abschließend. (Schluss) sw

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0008