26 neue Polizistinnen und Polizisten für Wien von Innenministerin Dr.Maria Fekter in den Dienst gestellt

Fekter regt Stadt Wien an, sich Modelle von Stadtpolizeien anzuschauen - manche Landesgesetze müssten nicht von hochwertigen Polizisten vollzogen werden

Wien (OTS) - Innenministerin Dr. Maria Fekter hat am Donnerstag,
den 28. August 2008 im Landespolizeikommando Wien, 26 Polizeischülerinnen und Polizeischülern zur Absolvierung ihres Grundausbildungslehrganges gratuliert und die Verabschiedung in die Polizeipraxis vorgenommen. Die neuen Polizistinnen und Polizisten werden in Wien ihren Dienst versehen und die Polizei verstärken.

"Wer sich für die Ausbildung zum Polizisten entscheidet trifft eine Lebensentscheidung. Dieser Beruf ist sehr fordernd und oft auch sehr anstrengend, aber gleichzeitig einer der wichtigsten Berufe im direkten Kontakt mit den Menschen in unserem Land. Die Arbeit und der Einsatz für die größtmögliche Sicherheit in Österreich ist tagtäglich Aufgabe und Herausforderung", so die Innenministerin.. Die Innenministerin betonte, dass die Polizei auch immer wieder Zielscheibe von oft ungerechtfertigter und bösartiger Kritik ist. "Dagegen verwehre ich mich vehement. Ich stehe voll und ganz hinter den Polizistinnen und Polizisten. Wer ständig die Polizei schlecht redet, der trägt maßgeblich zur Verunsicherung unserer Bevölkerung bei. Das ist unverantwortlich. Die Polizistinnen und Polizisten leisten tagtäglich großartige Arbeit, dabei muss man sie unterstützen und nicht behindern."

Zu den immer wieder, im Wahlkampf, geäußerten Forderungen nach mehr Polizistinnen und Polizisten stellt Innenministerin Fekter klar: "Ich nehme jeden einzelnen Polizisten, den ich im Rahmen des Stellenplanes aufnehmen kann. Für den Stellenplan sind aber der Bundeskanzler und seine Beamtenministerin bzw. jetzt der Beamtenstaatssekretär zuständig. Ich kann mich nur in dessen Rahmen bewegen. Ich rege an, dass die Stadt Wien sich die Beispiele erfolgreich arbeitender, eigener Stadtpolizeien ansieht. Für die Vollziehung mancher Landesgesetze, wie z.b. einer Hundeleinen- oder Hundstrümmerlverordnung und Ähnliches mehr müssten nicht hochwertig ausgebildete Polizistinnen und Polizisten herangezogen werden. Diese könnten von solchen Aufgaben freigespielt werden für die wesentlichen Belange der öffentlichen Sicherheit."

Fekter stellte weiters fest, dass Österreich zu den sichersten Ländern der ganzen Welt gehört und die Polizistinnen und Polizisten, ob ihrer Leistungen und ihres Know-hows, hohes Ansehen im In- und Ausland genießen. "Das bestätigen auch die Zahlen der Kriminalstatistik. Die Kriminalität ist im ersten Halbjahr 2008 um sechs Prozent zurückgegangen. Entgegen vieler Befürchtungen ist nicht nur die Kriminalität österreichweit gesunken, sondern in allen Bundesländern, in beinahe allen Grenzbezirken und so gut wie in allen Ballungszentren", so die Ministerin.

Abschließend appellierte Fekter an die Polizistinnen und Polizisten ihre Aufgabe ernst zu nehmen. Die Innenministerin: "Sie tragen eine große Verantwortung, Verantwortung gegenüber der Bevölkerung, Verantwortung gegenüber Ihren Vorgesetzten und - das ist auch wichtig - Verantwortung gegenüber Ihren Kolleginnen und Kollegen."

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