Grüne unterstützen Forderungen der tibetischen Hungerstreikenden

Lunacek und Weinzinger fordern in Brief an Plassnik UNO-Untersuchungskommission

Wien (OTS) - "Die Forderungen der am Wiener Schwedenplatz hungerstreikenden TibeterInnen müssen mehr öffentliches Gehör finden, deshalb haben wir heute ein Schreiben an Österreichs Außenministerin Plassnik verfasst," betonten Ulrike Lunacek, Außenpolitiksprecherin, und Brigid Weinzinger, Menschenrechtssprecherin der Grünen. "Die österreichische Bundesregierung muss sich im Rahmen der UNO für die Einsetzung einer Untersuchungskommission über die Unruhen in Tibet stark machen," erklärten die Grünen Abgeordneten und informierten die Außenministerin gleichzeitig über die Inhaftierung zweier tibetischer Regisseure, die im März verhaftet wurden, und ersuchten um Engagement für deren Freilassung. Die beiden hatten den Kurzfilm "Leave the Fear Behind" mit Aussagen von TibeterInnen zur Symbolkraft der Olympischen Spiele sowie zur chinesischen Herrschaft in Tibet gemacht. Lunacek und Weinzinger zeigten sich auch besorgt darüber, dass nach dem Ende der Olympischen Spiele die internationale Aufmerksamkeit zu Tibet und anderen Menschenrechtsverletzungen in China gesunken ist.
Lunacek wird die hungerstreikenden TibeterInnen heute Abend als Zeichen ihrer Solidarität am Schwedenplatz besuchen.

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