Silhavy präsentiert erstes "BürgerInnen-Notebook" Österreichs

"Leichterer Zugang zu allen Vorteilen der BürgerInnen-Karte möglich"

Wien (SK) - Das erste "BürgerInnen-Notebook" Österreichs präsentierte heute Heidrun Silhavy, Bundesministerin für Frauen, Medien und Regionalpolitik. "Erstmals steht den Bürgerinnen und Bürgern ein Notebook zur Verfügung, mit dem sie direkt alle Vorteile der BürgerInnen-Karte nutzen können. Das Notebook verfügt über ein eingebautes Lesegerät und hat auch schon die erforderliche Software vorinstalliert", so Silhavy am Donnerstag in einer Pressekonferenz. Die Bundesministerin zeigte sich überzeugt, dass es sich um ein gutes Angebot für die Menschen handle: "Mit dem neuen Notebook wird die Nutzung von E-Government für die Bevölkerung erleichtert. Die Kooperation mit Fujitsu Siemens Computers und deren Managing Director, Wolfgang Horak, ist ein positives Beispiel, wie die Wirtschaft die Verbreitung von E-Government unterstützen kann." ****

"Österreich ist bereits Europameister im E-Government-Bereich. Jetzt geht es darum, dass wir das Angebot in der Bevölkerung verbreitern. Das BürgerInnen-Notebook soll durch seine Benutzerfreundlichkeit dazu beitragen, dass noch mehr Österreicherinnen und Österreicher E-Government-Anwendungen nutzen", so Silhavy. Mit Help.gv.at biete der Bund bereits ein Angebot für 200 Lebenslagen - von der Geburt über die Heirat bis hin zur Kinderbetreuung. Die BürgerInnenkarte biete eine Reihe von Anwendungen, die der Bevölkerung ermöglichen, Amts- und Geschäftswege bequem von zu Hause zu erledigen. Die BürgerInnenkarte ermöglicht zum Beispiel eine rechtsgültige elektronische Unterschrift, eine elektronische Zustellung von Bescheiden und E-Banking ohne PIN und TAN.

Um zu einer BürgerInnenkarte zu kommen, können Bankomatkarten, E-Cards, Dienstsausweise und andere Chipkarten freigeschaltet werden. Eine Freischaltung kann online erfolgen (www.buergerkarte.at), bei Registrierungsstellen (eine Liste aller Stellen befindet sich auf www.a-trust.at) oder über Finanz-Online (finanzonline.bmf.gv.at). Das BürgerInnen-Notebook ist ab 2. September in allen Media Märkten zu einem Preis von 699 Euro erhältlich.

"Eine aktuelle Umfrage bestätigt die positive Einstellung der Bevölkerung zu E-Government. Auch die Kontaktaufnahme der Bürgerinnen und Bürger mit der öffentlichen Verwaltung durch das Internet steigt an", zeigte sich Silhavy erfreut. In der Online-Umfrage von GfK Austria vom Juli 2008 halten 75 Prozent der Befragten E-Government für eine "gute Sache". Seit 2004 ist dieser Wert kontinuierlich um neun Prozentpunkte gestiegen. Die Umfrage zeigt auch, dass schon sechs von zehn Österreichern Amtswege über das Internet erledigen. (Schluss) cl

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