VP-Korosec: Stadt Wien bietet nur Alibi-Aktionen im Kampf gegen Übergewicht

Fast Food hat in Schulen nichts verloren

Wien (VP-Klub) - "Anstatt das Problem der Übergewichtigkeit bei Kindern endlich ganzheitlich anzugehen, beschränken sich sowohl SP-Stadträtin Wehsely als auch ihre Parteikollegin Laska auf Alibi-Aktionen", kritisiert die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec. Einfach die x-te Werbekampagne mit bunten Foldern zu starten, sei zu wenig, so die VP-Abgeordnete.

Ein strukturiertes Programm, bestehend aus Ernährungsberatung, psychologischer Begleitung, Bewegungsprogramm und ärztlicher Betreuung unter Einbeziehung der Eltern werde in Wien immer noch nicht angeboten. So stehen derzeit nur vier Adipositas-Ambulanzen für Kinder und Jugendliche zur Verfügung. "Daran sieht man, wie wenig ernst die Stadt Wien das Problem nimmt", so Korosec.

Die Verantwortung bei der Aufstellung der Essens- und Getränkeautomaten dagegen wälzen Wehsely, Laska und Co. gerne auf Schulen und Eltern ab. "Einfach ein paar Äpfel und Orangen neben die Automaten mit den picksüßen Softdrinks zu legen, reicht hier mit Sicherheit nicht. Wer gesundes Essen anbietet, muss gleichzeitig auch dafür sorgen, dass ungesunde Speisen und Getränke aus dem Schulbereich verbannt werden - Fast Food hat in Schulen eigentlich nichts verloren", so Korosec abschließend.

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