"Frauen aus Frauensicht": Frauenberger lud zu Spaziergang

Auf den Spuren historisch bedeutender Frauen des Projektes "Citylights [Wiener Frauen]" durch Wien wandeln

Wien (OTS) - Im Kontext der Fotoportraitserie "Citylights [Wiener Frauen]" führte Wiens Frauenstadträtin Sandra Frauenberger gemeinsam mit Kulturvermittlerin Petra Unger Mittwoch Abend interessierte Frauen zu Wohn- und Wirkungsstätten bedeutender Wiener Frauen. Im Mittelpunkt standen dabei die Biografien außergewöhnlicher Frauen wie etwa Bertha von Suttner oder Margarete Schütte-Lihotzky, die im Rahmen des Projektes der Künstlerin Irene Andessner derzeit auf 400 Leuchtkästen im Öffentlichen Raum zu sehen sind.

Frauen sichtbar machen!

"Wichtig ist es, Frauen sichtbar zu machen. Pionierinnen, die richtungsweisend waren, vor den Vorhang zu holen und diese Frauen zu Vorbildern für andere Frauen werden zu lassen", so die Frauenstadträtin bei der Eröffnung zum gemeinsamen Rundgang.
Genau dies wurde bei dem Frauenspaziergang durch die Wiener Innenstadt erfüllt. Gestartet wurde der historische Rundgang in den Räumen des ehemaligen Modesalons von Emilie Flöge, weiter führte der Weg zum Gymnasium Rahlgasse, ursprünglich von Marianne Hainisch als Österreichs erstes Mädchengymnasium begründet. Auch die Wohnhäuser von Schauspielerin Katharina Schratt am Kärntnerring sowie der Frauenrechtlerin Bertha von Suttner in der Canovagasse waren Teil des Rundganges. Interessante Details wie etwa, dass Hedy Lamarr, Schauspielerin und Technikerin in der Karlskirche heiratete oder die Kernphysikerin Lise Meitner am akademischen Gymnasium zur Schule ging wurden im Rahmen der Spezialführung erläutert.

Frauenberger: "Pionierinnen als Vorbilder im öffentlichen Raum"

"Es ist wichtig, aufzuzeigen, dass Frauen nicht nur 'Gattinnen von' sind, sondern, Kraft ihrer Persönlichkeit und Beharrlichkeit, Wegbereiterinnen für viele andere Frauen.", so die Stadträtin. Sie sind Vorbilder, in denen sich Frauen wiederfinden und daraus Mut aber auch Kraft schöpfen, sich etwas zu trauen. Unter diesem Aspekt steht auch die aktuelle Frauenpolitik. "Initiativen wie "Citylights [Wiener Frauen]"und der Frauenspaziergang tragen dazu bei, dass Frauen und Mädchen über den traditionellen Tellerrand blicken und Rollenbilder neu definieren", unterstrich Frauenberger am Ende des Stadtrundganges.

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