ÖAMTC: Zahnloser Verordnungsentwurf gegen Spritpreis-Verwirrung lässt viele Fragen offen

Club kritisiert zeitliche Begrenzung irreführender Preisauszeichnungen

Wien (OTS) - Heute ergeht die Stellungnahme des ÖAMTC zum Verordnungsentwurf für mehr Transparenz an den österreichischen Tankstellen an das Wirtschaftsministerium. "Wenige Worte um einen kleinen Meilenstein", lautet die Kurzzusammenfassung von Elisabeth Brandau, der ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin. Völlig unverständlich ist für die Expertin, dass die Regelung für die Unterbindung einer irreführenden Preispolitik zeitlich mit 31. Dezember 2008 begrenzt ist. Außerdem lässt der vorliegende Entwurf offen, wie die Umsetzung für mehr Transparenz konkret erfolgen soll. "So ist zum Beispiel unklar, wie viele Preisänderungen das Wort 'häufig' beinhaltet, das im Papier als Definition verwendet wird", sagt die Clubexpertin. Der Entwurf muss nach Ansicht des Clubs überarbeitet werden.

Der ÖAMTC reklamiert deshalb nachhaltige Maßnahmen, die einen fairen und transparenten Markt sicherstellen:

  • Eine einheitliche Regelung, dass an Tankstellen nur einmal am Tag die Preise geändert werden dürfen.
  • Die Angabe der unterschiedlichen Produkte in einer für alle Tankstellen gleichartigen Abfolge.
  • Eine gleiche Schriftgröße bei allen Dezimalstellen.
  • Außerdem schlägt der ÖAMTC eine vereinheitlichte Bezeichnung von Standardprodukten vor. So sollte beispielsweise Benzin mit 95 Oktan eindeutig als solches ausgewiesen werden.

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