Land Vorarlberg erhöht neuerlich Heizkostenzuschuss

LH Sausgruber und LR Schmid: Entlastung für hilfsbedürftige Menschen

Bregenz (VLK) - Mit einer massiven Erhöhung des Heizkostenzuschusses von 208 auf 250 Euro - das sind rund 20 Prozent - reagiert das Land Vorarlberg auf die stark gestiegenen Energiepreise. Mit der gleichzeitigen Anhebung der Einkommensgrenze wird der Bezieherkreis zudem deutlich erweitert. Mehr Menschen erhalten auf diese Weise Zugang zum Heizkostenzuschuss, informieren Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Soziallandesrätin Greti Schmid. Der Zuschuss kann ab 1. Oktober 2008 bei der Gemeinde beantragt werden.

Fast 5.500 Personen bzw. Haushalte in Vorarlberg haben im letzten Winter einen Heizkostenzuschuss in Höhe von 208 Euro erhalten. Das Land Vorarlberg gewährte bereits damals den österreichweit höchsten Heizkostenzuschuss. Für den kommenden Winter hat die Landesregierung eine weitere Erhöhung des Zuschusses beschlossen. Außerdem wird der Bezieherkreis wesentlich verbreitert: "Damit wollen wir noch mehr Menschen im Land entlasten", erklärt Landeshauptmann Sausgruber.

Höhere Einkommensgrenze

Die monatliche Nettoeinkommensgrenze, die bisher dem ASVG-Ausgleichszulagenrichtsatz entsprochen hat, wird bei allein lebenden Personen von 708 auf 1.000 Euro, bei zwei erwachsenen Personen (also Ehepaaren oder Lebensgemeinschaften) von 1.062 auf 1.500 Euro erhöht. Für jede weitere im Haushalt lebende Person wird die jeweilige Einkommensgrenze um weitere 130 Euro aufgestockt, gibt Landesrätin Schmid bekannt. Die bisherige Regelung, der zu Folge nur Personen bzw. Haushalte ohne verwertbares Vermögen anspruchsberechtigt waren, wurde gestrichen.

Rasche und unbürokratische Hilfe

"Der Heizkostenzuschuss, der in Vorarlberg traditionell weit über dem österreichischen Schnitt liegt, garantiert eine rasche und unbürokratische Hilfe für die Schwächsten in unserer Gesellschaft", so Landesrätin Schmid. Angesichts der steigenden Energiepreise war Handlungsbedarf gegeben. Die Aktion wird mit 1. Oktober anlaufen und bis 30. Jänner 2009 dauern. Das Land hält für die Heizperiode 2008/2009 Mittel in der Höhe von rund 1,8 Millionen Euro bereit, erklärt Schmid abschließend.

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