Peter Haubner: Kürzung von Sportstunden im Unterricht ist volkswirtschaftliche Zeitbombe

Ein in die Bewegung von jungen Menschen investierter Euro erspart später drei Euro

Wien (ÖVP-PK) - Als volkswirtschaftliche Zeitbombe bezeichnete heute, Mittwoch, ÖVP-Sportsprecher Abg. Peter Haubner die durch den Rechnungshof in seinem aktuellen Bericht aufgezeigte Praxis der Schulen, im Rahmen der Autonomie zunächst Sportunterrichtsstunden zu kürzen. Wie der Rechnungshof in einem jüngst erschienenen Bericht kritisiert hat, fielen bis zu fünf Prozent der Schulstunden "Bewegung und Sport" in den letzten Jahren dem Rotstift zum Opfer - ganz entgegen der Empfehlung der europäischen Kommission, wonach sportliche Aktivitäten an Schulen ausgebaut werden sollten. ****

"Ein in die Bewegung von jungen Menschen investierter Euro erspart nach wissenschaftlichen Studien dem Gesundheitssystem später drei Euro. Wir brauchen mehr Bewegung in unseren Kindergärten und Schulen, nicht weniger" greift der ÖVP-Sportsprecher eine Hauptforderung des heimischen Sports erneut auf. Haubner sieht in der beschlossenen Bewegungsoffensive der Bundesregierung für die heimischen Kindergärten und Volksschulen mit einer jährlichen Dotation von rund zwei Millionen Euro eine Chance für einen Bewusstseinswandel im Bildungssystem.

"Wir wollen den verantwortlichen Pädagogen in den Bildungseinrichtungen als organisierter Sport Angebote machen, wie eine neue Bewegungskultur in Kindergarten und Schule implementiert werden kann. Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit dem Sport-Staatssekretär im Bundeskanzleramt und den für Sport zuständigen Mitarbeitern im Bildungsministerium sehr konstruktive Konzepte entwickeln konnten", berichtete Haubner in seiner Funktion als Präsident der Sportunion Österreich kurz vor Beginn des neuen Schuljahres.
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