SP-Hora ad G-Maresch: Modal Split unterstreicht: Wien forciert längst öffentlichen Verkehr

Wien (SPW-K) - "Es ist erfreulich, dass nun auch die Grünen bestätigen, dass in Wien eine hohe Lebensqualität besteht. Diese ist zu einem wesentlichen Teil auf die Politik der seit Jahrzehnten die politische Verantwortung tragenden Wiener SozialdemokratInnen zurückzuführen. Auch beim öffentlichen Verkehr hat Wien sowohl in Österreich als auch in der EU eine Vorbildfunktion. Das unterstreicht auch der aktuelle Modal Split. Diesem zufolge legen die WienerInnen mit den Öffis bereits mehr Wege als mit dem Auto zurück. In Wien ist nachweislich der öffentliche Verkehr eine attraktive Alternative zum Kfz-Individualverkehr", stellte Mittwoch der Verkehrssprecher der Wiener SPÖ, Gemeinderat Karlheinz Hora, in einer Replik im Pressedienst der SPÖ Wien zu den Ausführungen von Gemeinderat Maresch von den Grünen fest.

Bedauerlich sei, so Hora weiter, dass Maresch zwar die Einstellung der Linie 21 als Negativbeispiel hervorhebe, aber zu erwähnen "vergesse", dass mit der Aufnahme des Betriebs auf der verlängerten U-Bahnlinie U 2 sowie mit der ab Jänner des kommenden Jahres verkehrenden neuen Autobuslinie das Stuwerviertel sowie das Gebiet um den Elderschplatz besser mit öffentlichen Verkehrsmitteln als vorher erschlossen werde. Hora: "Einmal mehr hat Kollege Maresch damit unterstrichen, dass die Grünen ein sehr selektives wie gleichsam einzementiertes Wahrnehmungsvermögen haben". Mit dem weiteren Ausbau des U-Bahnnetzes, mit der Neuorganisation der Ringlinien, dem Ausbau der diversen Fahrgastinformationssysteme, der laufenden Anschaffung von modernen Fahrbetriebsmitteln werde den Interessen der Fahrgäste Rechnung getragen. "Wien forciert nachweislich den öffentlichen Verkehr, was sich nicht zuletzt auch in den ständig steigenden Fahrgastzahlen niederschlägt", betonte der Gemeinderat.

Hinsichtlich der Kritik von Maresch gegenüber Wien im Zusammenhang mit dem mangelnden Ausbau des öffentlichen Verkehrs im Wiener Umland meinte Hora, dass die Stadt dafür die falsche Adresse wäre. "Da muss sich Kollege Maresch schon an Niederösterreich sowie bezüglich des S-Bahnverkehrs an die ÖBB wenden", schloss Hora. (Schluss)

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