Grüne Wien zu Riesenradplatz: Verantwortung für Finanzdebakel tragen Riesenradplatzerrichtungs GmbH und Vizebürgermeisterin Laska

Ausgleich nur Tropfen auf dem heißen Stein

Wien (OTS) - "40 Prozent für Bauunternehmer sind natürlich besser als gar nichts, aber insgesamt ist der Fall Riesenradplatz ein Armutszeugnis für die Stadt Wien", kommentiert Sabine Gretner Planungssprecherin der Wiener Grünen die heutige Annahme des Ausgleichs durch die Mehrheit der Gläubiger. Wie aus dem Ausgleichsbericht hervorgeht, waren Vizebürgermeisterin Grete Laska und Georg Wurz, Geschäftsführer der Stadt Wien-Tochter Riesenradplatzerrichtungs-GmbH (RRPE) frühzeitig über die Verzögerungen und Mehrkosten informiert.

Diese sind zum Großteil dadurch entstanden, dass Entscheidungen seitens der Riesenradplatzerrichtungs-GmbH viel zu spät getroffen wurden und Extrawünsche während der ganzen Bauphase den Baufortschritt erschwert und verzögert haben. "Aus dem Bericht geht klar hervor, dass Explore5d teilweise als Sündenbock für Fehlleistungen der RRPE und deren verantwortlichen und eingebundenen Stadträtin Grete Laska herhalten musste. Die fehlenden sieben Millionen Euro nun bereitzustellen, um zumindest 40 Prozent der Leistungen zu bezahlen, ist das Mindeste, was die Vizebürgermeisterin jetzt tun kann. Dass durch dieses Missmanagement der RRPE und von Laska etliche Unternehmen ernsthaft gefährdet worden sind, wäre woanders schon lange ein Rücktrittsgrund", so Gretner abschließend.

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