FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache will SPÖ-Paket "nur mit gemeinsamen größeren Anti-Teuerungspaket" unterstützen.

Jörg Haider lehnt in NEWS Faymanns Paket ab und fordert: "Er kann sich unserem umfassenderen Paket anschließen."

Wien (OTS) - In einem Interview im Nachrichtenmagazin NEWS konkretisiert FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache seine Bedingungen für eine blaue Zustimmung für SPÖ-Chef Werner Faymanns Anti-Teuerungspaket: "Faymanns Paket ist aus der Hüfte geschossen und geht nicht weit genug. Wenn die SPÖ unsere Zustimmung will, muss Faymann mit uns verhandeln und seine Ausgrenzungsstrategie gegen uns überdenken. Dann muss es einen größeren gemeinsamen Antrag geben."

Zudem kündigt Strache an, dass die FPÖ bei der Nationalratssitzung am 18. September auch einen Antrag über eine Volksabstimmung zum EU-Vertrag einbringen werde: "Dann werden wir sehen, was Faymanns Brief an die Krone wirklich wert ist."

BZÖ- Spitzenkandidat Jörg Haider lehnt Faymanns fünf Punkte Programm im NEWS-Interview klar ab: "Es ist schön, dass Faymann meine Ideen kopiert. Aber ich fordere auch eine Halbierung der Mehrwertsteuer auf Mieten und Medikamente. Denn das würde Pensionisten wirklich helfen. Faymanns Vorschläge gehen einfach nicht weit genug." Jörg Haider erklärt daher: "Er kann sich unserem wesentlich umfassenderen Paket anschließen."

Zudem mokiert sich der Kärntner Landeshauptmann: "Mich amüsiert diese Faymann-Aktion. Eigentlich sollte er ja eine Liste mit Strache gründen. Beide haben keine eigenen Ideen, sondern kopieren dauernd nur meine Vorschläge."

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