Haimbuchner: "Rechungshof bestätigt freiheitliche Kritik an ungenügendem Turnunterricht!"

FPÖ fordert Umsetzung der Empfehlungen des Rechungshofes

Wien (OTS) - "Der aktuelle Rechungshofbericht zur
Bewegungserziehung an österreichischen Schulen bestätigt die Kritik, welche die FPÖ gestern am Unterrichtsministerium geübt hat. 5 Prozent der Turnstunden wurden seit 2001 gestrichen, trotz steigender Schülerzahlen. Die Verantwortung hierfür liegt klar beim Ministerium und den Schulen", so FPÖ-Jugendsprecher NAbg Dr. Manfred Haimbuchner.

"Einerseits gibt es alarmierende Studien über Übergewicht und Mangel an Bewegung, andererseits wird nichts dagegen unternommen. Obwohl SPÖ und ÖVP, die seit 2000 abwechselnd für den schulischen Bereich zuständig waren, ständig etwas von Angeboten an die Jugend faseln. Die Kritik am Rechungshof in Bezug auf das Ministerium ist vielsagend: Der Zustand der Schulsportanlagen war dem BMUKK nicht bekannt. Die Pflege der Außensportanlagen war mangelhaft. Keine Bildungsstandards, Lehrpläne nicht überprüfbar. Effiziente Steuerung unmöglich. Anstatt mittels Gesamtschulversuchen Experimente an den Schülern durchzuführen, hätte Ministerin Schmied die letzten zwei Jahre nutzen sollen diese Missstände zu beheben, welche Gehrer hinterlassen hat. Aber die erzwungene Umsetzung der gescheiterten 68er Versuche im Bereich der Pädagogik lag Schmied mehr am Herzen als die Gesundheit der Schüler", so der Abgeordnete weiter.

"Die FPÖ fordert daher die Umsetzung der Empfehlungen des Rechungshofes, gerade um den alarmierenden Ergebnissen der aktuellen Gesundheitsstudie entgegenzuwirken. Der Zustand der Sportstätten muss durch das Ministerium endlich überprüft werden, Mängel sind zu beheben. Zudem müssen überprüfbare Bildungsstandards eingeführt sowie die Ausbildung der Turnlehrer dahingehend verbessert werden als an den Pädagogischen Hochschulen erweiterte Expertenkreise einbezogen werden. Darüber hinaus fordert die FPÖ eine Turnstunde täglich, welche entsprechend abwechslungsreich zu gestalten ist. Bei der Gesundheit unserer Kinder darf die Regierung nicht den Sparstift ansetzen", schloss Haimbuchner.

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