Vilimsky zur Kriminalitätssteigerung: Fekter und Häupl haben ihre Unfähigkeit hinlänglich bewiesen - jetzt ist der Rücktritt fällig!

Die Kriminalitätsrate steige laufend an - allen Verdrehungen und Beschönigungen zum Trotz!

Wien, 27-08-2008 (fpd) - Langsam habe man den Eindruck als sei der Punkt Sicherheit in der Republik bereits am untersten Rang angelangt. Wenn die österreichischen Medien täglich vollgefüllt mit Kriminalitätsdelikten sei, die Rate stetig steige und allem Anschein nach kaum mehr zu bremsen sei, gleichzeitig Fekter und Häupl aber nicht einen Ton von sich hören lassen, so seien beide aufgerufen, die Konsequenzen für ihr Nichtstun zu ziehen und unverzüglich zurückzutreten. So habe Österreich und Wien zumindest wieder eine kleine Chance, dass etwas besseres nachkomme und dafür Sorge getragen werde, dass man sich endlich wieder sicher fühlen kann, so heute FP-Generalsekretär und Sicherheitssprecher, NRAbg. Harald Vilimsky.

Permanent würden Statistiken geschönt, um behaupten zu können, die Kriminalitätsrate in unserem Land ginge zurück. Dies sei jedoch traurigerweise ein klarer Irrtum, um nicht zu sagen eine klassische Irreführung und Täuschung. In Wahrheit nämlich, sei nichts gesunken, sondern gleich geblieben und in einigen Bereichen sogar noch gestiegen. Dies lasse sich auch leicht an einem Beispiel beweisen. Zahlen aus den Sicherheitsberichten zeigen eindeutig auf, wie dramatisch sich die Zahl der KFZ-Diebstähle erhöht habe. Hochgerechnet seit 1998 - also in den letzten 10 Jahren - wurden in Österreich ca. 50.000 Kraftfahrzeuge gestohlen. Alleine in Wien belaufe sich die Zahl auf rund 0.000 Fahrzeuge. Während es 1998 "nur" ca. 2.900 KFZ Diebstähle gab, waren es 2006 bereits 6.500 Diebstähle. Die Zahl habe sich demnach mehr als verdoppelt! Wie man also von einem Rückgang der Kriminalitätsrate sprechen könne, könne nicht nachvollzogen werden. Nicht nur, dass die Anzahl der Delikte stetig steige, auch bei der Aufklärungsquote hapert es gewaltig. Vergleiche man Österreich mit Deutschland, so liege die Aufklärungsquote bei KFZ-Diebstählen in unserem Land bei gerade mal 8 Prozent, während die Bundesrepublik 29,2 Prozent aufweisen könne. Ein Beweis mehr, dass es der Exekutive an Mitarbeitern mangle, um erfolgreich arbeiten zu können, so Vilimsky.

Die jüngsten und mit Sicherheit die berühmtesten Diebstähle seien ohne Zweifel die drei aus dem PKW gestohlenen Laptops von Noch-Bundesministerin Kdolsky und auch die Polizei selbst blieb nun nicht mehr verschont, denn auch die Leiterin des Bundeskriminalamtes Raninger habe es erwischt. Ihr PKW zähle nun nämlich zu den seit Jahresbeginn 2557 gestohlenen Kraftfahrzeugen. Die Forderung nach mehr Polizei auf Österreichs Straßen sei daher mehr als gerechtfertigt. Fekter und Häupl können sich nicht weiter mundtot stellen, sondern müssen nun Stellung beziehen, merkbar reagieren oder eben, gerade in Häupls Falle, der für das massive Sicherheitsproblem in Wien seit geraumer Zeit hauptverantwortlich sei, endlich den Hut nehmen, fordert Vilimsky abschließend. (Schluss) hn

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