Kdolsky ruft Erstwähler/innen zur Stimmabgabe bei Nationalratswahl auf + ANHANG

"Das erste Mal - wählen mit 16" - Informationsoffensive des BMGFJ soll zur aktiven Wahlteilnahme motivieren

Wien, 27. August 2008 (OTS) - Jugendministerin Dr. Andrea Kdolsky präsentierte heute, Mittwoch, eine österreichweite Informationsoffensive für junge Menschen zur Wahlaltersenkung bzw. "Wählen mit 16". Unter dem Titel "Das erste Mal - wählen mit 16" sollen junge Menschen im Hinblick auf die kommende Nationalratswahl über ihr Wahlrecht aufgeklärt und zur Stimmabgabe motiviert werden.

Im Zuge der Informationsoffensive werden alle Gemeinden Informationsbroschüren erhalten, die Antworten auf wichtige Fragen rund um die Wahl beinhalten. Diese werden von den Gemeinden an die Erstwähler/innen versandt. Gleichzeitig werden die Informationsbroschüren auch an alle Jugendorganisationen versendet. Begleitend dazu wird über Plakate für die Teilnahme an der Wahl geworben.

Mit der Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre, die auf eine Initiative der Jugendministerin zurück geht, nimmt Österreich in Europa eine Vorreiterrolle ein. Österreich ist das einzige Land in Europa, welches seinen 16-jährigen Bürgerinnen und Bürgern ein Wahlrecht auf gesamtstaatlicher Ebene einräumt. "Wir trauen den jungen Menschen zu, politische Entscheidungen zu treffen und damit ihre Zukunft aktiv mitzubestimmen", betonte Kdolsky. "Wählen mit 16 ist ein Signal an die Jugend, dass sie von der Politik ernst genommen wird. Das demokratische Recht zur Stimmabgabe soll sie darin bestärken".

Seit 2007 gibt es in fünf Bundesländern für junge Menschen ab 16 die Möglichkeit, bei Wahlen auf Gemeindeebene ihre Stimme abzugeben, drei Bundesländer bieten diese Möglichkeit auch für Landtagswahlen an.

Analysen des Wahlverhaltens beweisen eine hohe Beteiligung der jungen Menschen - zwischen 59 und 73 Prozent - an den Wahlen. "Junge Menschen treffen ihre Wahlentscheidung nach eigenen Gesichtspunkten. Sie orientieren sich stärker als Erwachsene an Sachthemen", unterstreicht Kdolsky. Junge Menschen hätten zudem ein ausgeprägtes Informationsbedürfnis. Die Infostelle des Jugendministeriums werde von vielen Jugendlichen frequentiert, "die nicht nur Fragen stellen, sondern selbst Vorschläge unterbreiten", so die Jugendministerin.

"Mein zentrales Verständnis von Jugendpolitik war immer, diese nicht nur für, sondern gemeinsam mit den jungen Menschen zu gestalten", bekräftigte die Jugendministerin. "Deshalb auch mein persönlicher Aufruf an die etwa 200.000 erstmals wahlberechtigten jungen Menschen: Am 28. September seid ihr gefragt! Nutzt euer demokratisches Recht zur Stimmabgabe - Eure Stimme zählt", so die Jugendministerin abschließend.

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