VCÖ-Studie: Städtische Haushalte haben deutlich geringere Verkehrsausgaben

Ballungsräume wachsen stark, aber Verkehr kann zurückgehen

Wien (OTS) - 65 Prozent der Bevölkerung und 71 Prozent der Arbeitsplätze befinden sich in Österreichs Ballungsräumen, wie eine heute präsentierte VCÖ-Studie zeigt. Bis zum Jahr 2030 werden die Kernstädte weiter stark wachsen. Der VCÖ fordert eine Nahverkehrsoffensive.

"Ein Grund für die hohe Attraktivität der Städte sind in Zeiten steigender Spritpreise die deutlich niedrigeren Verkehrsausgaben", stellt VCÖ-Experte DI Martin Blum fest. Haushalte im ländlichen Raum haben im Schnitt um 28 Prozent höhere Verkehrsausgaben als urbane Haushalte, so die VCÖ-Studie. "Städte bieten mit kürzeren Arbeits-und Einkaufswegen und der hohen Bevölkerungsdichte die besten Voraussetzungen für eine kostengünstige und klimafreundliche Mobilität. Öffentliche Verkehrsmittel, Radfahren, Gehen, Carsharing und auch Taxiflotten mit Elektroantrieben werden in den nächsten Jahren stark an Bedeutung gewinnen", so VCÖ-Experte Blum.

Der VCÖ fordert eine Nahverkehrsoffensive. Ohne raschen Ausbau drohen in den Ballungsräumen massive Engpässe. Viele Verkehrsprobleme in Ballungsräumen sind hausgemacht. Neue Autobahnen in Ballungsräumen verlagern den Verkehr von der Schiene auf die Straße. Auch Einkaufszentren am Stadtrand verursachen zusätzlichen Verkehr.

VCÖ-Studie "Ballungsräume - Potenzial für nachhaltige Mobilität" beim VCÖ erhältlich: (01) 8932697, vcoe@vcoe.at, www.vcoe.at

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