VP-Stiftner: Wiener Wasserrohrnetz zunehmend defekt

Wien (VP-Klub) - "Langsam wachsen sich die Wasserrohrbrüche in
Wien zu einer Plage aus", so der Umweltsprecher der ÖVP Wien, LAbg. Roman Stiftner, in Reaktion auf den zweiten Rohrbruch innerhalb von 24 Stunden in Wien Hietzing. Vor kurzem habe eine ähnliche Panne die Triesterstraße überschwemmt. Auch im 7. Bezirk haben Rohrbrüche Häuser in Mitleidenschaft gezogen. "Hierbei haben wir es mit einer Serie von Wasserrohrbrüchen zu tun, die ihre Ursache nicht in Zufälligkeiten hat, sondern anscheinend in einer Überalterung des Wasserrohrnetzes in Wien", so der VP-Umweltsprecher.

Nachdem immer mehr Wohnhäuser und deren Mieter von solchen Vorkommnissen betroffen sind, und wie im Falle von Hietzing wichtige Straßen für Wochen gesperrt werden müssen, ist die Stadtregierung dringend dazu aufgefordert, das gesamte Wasserrohnetz einer generellen Überprüfung und einer darauf folgenden raschen und systematischen Erneuerung zu unterziehen.

"Es wurden zwar immer wieder Rohrauswechslungen im Umweltausschuss beschlossen, aber den Beteuerungen, diese würden reichen, um das Wiener Wasserrohrnetz sicher zu machen, können wir angesichts der Pannenserie nicht mehr den entsprechenden Glauben schenken", betont Stiftner. "Für die Erfüllung unserer Forderung müsste eigentlich genug Geld da sein, erwirtschaften doch die Wiener Wasserwerke im Jahr 2007 einen Überschuss von über 54 Mio. Euro", erklärt der VP-Umweltsprecher. Leider fließe dieses Geld in das allgemeine Budget, um das dortige Budgetloch zu stopfen, anstatt eben zur Gänze für eine Sanierung der Wiener Wasserrohleitungen eingesetzt zu werden, kritisiert Stiftner abschließend.

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