AKNÖ-Staudinger: "Es bleibt dabei: Acht von zehn Lehrlingen in NÖ berichten von rechtlichen Übertretungen in den Betrieben."

Wien (AKNÖ) - "Empörung hilft niemanden", reagiert AKNÖ-Präsident Josef Staudinger auf die gestrigen Aussagen der Wirtschaftskammer zur aktuellen Lehrlingsstudie. "Tatkräftiges Anpacken der Kritikpunkte ist die bessere Strategie für die jungen Menschen in Niederösterreich - gerne in gewohnt sozialpartnerschaftlicher Weise gemeinsam mit der Wirtschaftskammer." An den Zahlen der gestern von der AKNÖ veröffentlichten Studie sei aber trotzdem nicht zu rütteln. "Die gestrige Alarmmeldung ist hieb- und stichfest. Es tut auch uns weh solche Zahlen veröffentlichen zu müssen, aber es ist wie es ist; acht von zehn Lehrlingen in Niederösterreich berichten nun einmal von arbeits- oder jugendschutzrechtlichen Übertretungen in ihren Betrieben. Das muss man besorgt zur Kenntnis nehmen und damit arbeiten", so Staudinger weiter. Dass der Wirtschaftskammer andere Zahlen vorliegen verwundere ihn nicht. Aufgrund des Drucks am Arbeitsmarkt trauen sich vor allem junge Menschen oft keine Auseinandersetzung mit dem Chef zu, die Fälle landen dann erst gar nicht bei der Wirtschaftskammer.
Auch den Populismus-Vorwurf schmettert der AKNÖ-Präsident ab: "Die Summe von über 270.000 Euro, die wir im letzten Jahr für Niederösterreichs Lehrlinge und damit die Zukunft des Bundeslandes zurückgeholt haben, sprechen eine deutliche Sprache und sind weit von jedem Populismus entfernt."

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