Bundesehrenzeichen für Polizistinnen und Polizisten

Fekter ehrt Exekutivbedienstete für besondere Verdienste im Rahmen der Kriminalitätsopferhilfe "Weißer Ring"

Wien (OTS) - Innenministerin Dr. Maria Fekter ehrte am Mittwoch,
den 21. August 2008 Polizistinnen und Polizisten, die in ihrer Freizeit, ehrenamtlich die Kriminalitätsopferhilfe "Weißer Ring" aktiv unterstützen. Als sichtbare Anerkennung für ihre Leistungen wurde den Exekutivbediensteten das Bundesehrenzeichen für besondere Verdienste verliehen.

Der "Weiße Ring" wurde 1978 in Österreich auf Initiative von Anwälten, Journalisten und Politikern gegründet und zählt heute mehr als 900 Mitglieder und regelmäßige Spender, die die Opferarbeit ideell und finanziell unterstützen. Die Opferhilfeorganisation ist die einzige in Österreich, die bundesweit allen Opfern von strafbaren Handlungen, unabhängig ihres Alters, Geschlechts, ihrer Nationalität und der Art des Delikts offen steht. Rund ein Drittel der rund 300 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ihnen kommt aus dem Bereich der Exekutive.

"Wer Opfer eines Verbrechens wird, kommt leider nicht immer nur materiell zu Schaden, sondern auch psychisch", erklärte die Innenministerin. "Unvorbereitet werden Menschen mit einer Situation konfrontiert, die ihr Leben verändern kann, sei es temporär oder über einen längeren Zeitraum. Professionelle Unterstützung ist in solchen Fällen unumgänglich." Fekter zeigte sich besonders erfreut, dass sehr viele Vertreterinnen und Vertreter der Exekutive sich auch außerhalb ihrer Dienstzeit verpflichtet fühlen, ihr Wissen und ihre Expertise auch unentgeltlich zur Verfügung zu stellen. "Ohne sie wäre die Arbeit des Weißen Rings in dieser Form nicht möglich - viele Menschen wären mit ihren Problemen und Sorgen allein, wüssten nicht, wohin sie sich wenden sollten", so die Ministerin.

Fekter betonte, die Geehrten dokumentieren, dass das Engagement der Polizei nicht mit Dienstschluss und auch nicht in der Pension endet, sondern weit darüber hinaus geht. "Das Innenministerium und die Polizei werden jedenfalls ihren Weg der konsequenten Kriminalitätsbekämpfung fortsetzen und neue Strategien und Methoden entwickeln und wir werden selbstverständlich weiterhin den Weißen Ring im Rahmen des Möglichen unterstützen", stellte die Innenministerin fest.

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