Glaser: ÖVP steht auch weiter zu entwicklungspolitischen Zielen Österreichs

Unnötige Desavouierung von ÖVP-Spitzenkandidat Molterer durch SPÖ-Bayr

Wien (ÖVP-PK) - "Die ÖVP hat sich stets zur entwicklungspolitischen Verpflichtung Österreichs bekannt, die finanziellen Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit bis zum Jahr 2010 auf 0,51 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu steigern. Wir bekennen uns nach wie vor zu diesem Ziel und werden auch bei Regierungsverhandlungen diesen Standpunkt vertreten. Die Kritik von SPÖ-Kollegin Petra Bayr an Vizekanzler Wilhelm Molterer geht völlig ins Leere und zielt nur auf eine Desavouierung des ÖVP-Spitzenkandidaten ab", stellte Abg. Franz Glaser, ÖVP-Sprecher für Entwicklungszusammenarbeit, heute, Mittwoch, fest.****

Er hoffe, dass auch die SPÖ weiter zu diesem entwicklungspolitischen Ziel steht. "Denn der bisherige Bundeskanzler und ehemalige EZA-Sprecher Alfred Gusenbauer hat in seiner Amtszeit kaum merkbare Anstalten gezeigt, in seiner Eigenschaft als Regierungschef zur Erreichung dieses Ziels beizutragen", erinnerte Glaser.

Endlich SPÖ-Bekenntnis zur Stärkung der ländlichen Entwicklung

Sehr zu begrüßen sei hingegen die Erkenntnis der SPÖ, dass der ländlichen Entwicklung in der Entwicklungszusammenarbeit mehr Augenmerk zukommen soll. "Dieses Bekenntnis habe ich in der Vergangenheit stets vermisst", so Glaser. "Basis jeder erfolgreichen Entwicklung eines Landes oder einer Region, ist die Erzeugung von Nahrungsmitteln, ihre Verarbeitung und die Versorgung der Menschen. Ohne das Funktionieren dieser grundlegenden Wirtschaftskreisläufe ist nachhaltige Entwicklung nicht denkbar. Abwanderung, Landflucht und Verödung sind die Folgen."
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