Kopietz ad ÖVP Wien: Äußerst durchsichtiges Wahlkampf-Getöse!

WienerInnen wohnen gerne in ihren Gemeindebauten

Wien (OTS) - Als "äußerst durchsichtiges Wahlkampf-Getöse" bezeichnete heute Montag der Wiener SPÖ-Landesparteisekretär, LAbg. Harry Kopietz, die Aussendung der Wiener ÖVP zum Thema "Sozialer Wohnbau".****

"Wenn ÖVP-Nationalratsabgeodneter Ferry Maier versucht, Wien und seinen sozialen Wohnbau schlecht zu reden, zeigt das von erstaunlich wenig Kenntnis der Materie. Ein bisschen mehr Recherche, und Maier wäre zumindest auf die umfassende IFES-Studie gestoßen, die Wohnbaustadtrat Michael Ludwig vergangenen September zur Zufriedenheit und Lebensqualität in den Wiener Gemeindebauten präsentiert hat. Die Ergebnisse der Studie belegen ganz klar, dass die Wienerinnen und Wiener ihre Wohnhausanlagen schätzen und gerne dort wohnen. 72 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner würden, wenn sie die Wahl haben, wieder in denselben Gemeindebau einziehen!", so Kopietz. "Diese Zahlen sprechen doch eindeutig für sich." Zwischenmenschliche Probleme, die es zweifellos gibt - lärmende Kinder etwa oder Hundekot - würden, so Kopietz, überall dort vorkommen, wo Menschen zusammen leben.

Den Stolz der Wiener Sozialdemokratie, den kommunalen Wohnbau nämlich, zu diffamieren, scheint bei der ÖVP schon pathologisch zu sein, ist Harry Kopietz überzeugt: "Schließlich gehen diese Kampagnen der Christlichsozialen bereits auf den Beginn des Wohnbauprogramms in den 1920-er Jahren zurück", erinnert der Wiener SPÖ-Landesparteisekretär an die Schmutzkübel-Kampagnen vergangener Zeiten. "Gebracht hat es der ÖVP bis dato nichts - die WienerInnen wohnen gerne in ihren Gemeindebauten. Heute so wie damals!" Schließlich wurden Wiens Gemeindebauten von Beginn an von namhaften Architekten geplant und gebaut - von Josef Hoffmann und Hubert Gessner bis Josef Frank und Margarete Schütte-Lihotzky. "'Luft, Licht und Sonne' war das Motto dieser Wohnbautätigkeit. Qualitativ hochstehende Architektur für die ArbeiterInnen von Wien, das war unsere Zielsetzung - und sie ist es noch heute. Ginge es nach den Christlichsozialen, würden die meisten WienerInnen heute noch in finsteren Mietskasernen wohnen", verweist Kopietz auf die Leistungen der Sozialdemokratie.

"Gerade ÖVP und FPÖ, die sich in diesem Wahlkampf anscheinend bevorzugt Wiens Gemeindebauten vorgeknöpft haben - zweifellos, weil sie fälschlicherweise denken, so den Spitzenkandidaten der SPÖ anpatzen zu können -, sollten dabei ganz still sein!", fordert Kopietz, denn: "Schließlich war es die schwarz-blaue Bundesregierung, die die HausbesorgerInnen abgeschafft hat und damit den Gemeindebau-BewohnerInnen gezeigt hat, was sie ihnen wert sind. Nur unseren Wohnbaustadträten Werner Faymann und seinem Nachfolger Michael Ludwig ist es durch zahlreiche Aktivitäten und Initiativen zu verdanken, dass sich die WienerInnen in den Gemeindebauten nach wie vor wohl und sicher fühlen!", so der Landesparteisekretär abschließend. (Schluss) lb

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