Heinzl: Gezielte Schwerpunktaktionen in der Landeshauptstadt gegen Vandalismus und Jugendkriminalität

50 PolizistInnen mehr für St. Pölten

St. Pölten, (SPI) - "Gezielte Schwerpunktaktionen gegen die
Zunahme von Vandalismus, Geschäftseinbrüchen und Jugendkriminalität in der Landeshauptstadt St. Pölten" fordert der St. Pöltner SP-Nationalrat Anton Heinzl. "Niederösterreichs Landeshauptstadt St. Pölten bekommt die massiv gestiegene Kriminalität besonders zu spüren. Die Bevölkerung ist beunruhigt über die steigende Kriminalität, die Schäden aufgrund von Einbrüchen, Diebstählen oder Vandalismus steigen. Jeden Tag verzeichnet die Landeshauptstadt durchschnittlich drei Einbrüche. Spektakuläre Fälle, wie jener Ende Juli, wo Täter aus einem Elektrogroßmarkt gleich 250 Handys im Wert von rund 100.000 Euro mitgehen ließen, verstärkten auch die Sorgen in der Wirtschaft. In St. Pölten gab es im Juli 2008 einen Anstieg der Kriminalität um 5,2 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres. Da müssen die Alarmglocken schrillen", so Heinzl. ****

Auch der zunehmende Vandalismus macht der Bevölkerung Sorgen, die Schäden nehmen zu. Beschädigte Buswartehäuschen und Plakatwände, kaputte Spielgeräte auf Spielplätzen, beschmierte Hauswände und Schaufensterscheiben, zerstörte Müllcontainer und heruntergerissene Abfalleimer sind nur einige wenige Beispiele, welche in St. Pölten beinahe jeden Morgen irgendwo in einem Stadtteil auftauchen. "Die SPÖ fordert seit langem eine Schwerpunktgruppe gegen Vandalismus, welche verstärkte Präsenz mit Fahrrad- oder PKW-Streifen im ganzen Stadtgebiet zeigt. Ebenso muss es in den Nachtstunden zu vermehrten Streifenfahrten kommen, die Polizei muss präsent sein und auch zusätzliche Kontrollen verdächtiger Fahrzeuge müssen möglich sein. Das ist nur mit mehr Personal zu schaffen. Die Stadt St. Pölten braucht zumindest um 50 BeamtInnen mehr, in gleicher Zahl muss der Personalstand der Dienststellen des Landbezirks aufgestockt werden. Allein in der Landeshauptstadt wurden ja der in den letzten Jahren durch die VP-Innenminister nicht nur 45 Polizeiplanstellen abgebaut, auch der Personalstand der Kriminalpolizei wurde dezimiert. Die negativen Auswirkungen sieht man jetzt", so Heinzl.
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