ÖVP Wien sieht den sozialen Wiener Wohnbau in tiefer Krise

Wien (OTS) - Der einstige Prestige-Bau der erfolgreichen
britischen Star-Architektin Zaha Hadid an der Spittelauer Lände steht seit Herbst 2007 leer. Das 10 Millionen-Euro teure Stadterneuerungsprojekt zur Belebung des tristen Donaukanalabschnitts mit attraktiven Wohnungen und Geschäftslokalen sei nicht aufgegangen, die Müllverbrennungsanlage und die mehrspurig befahrene Hauptverkehrsstraße hätten auch die letzten Mieter vertrieben, so LAbg. Günter Kenesei (ÖVP) am Montag Vormittag bei einem Mediengespräch. Das Zaha-Hadid-Haus sei beispielgebend für die derzeit alltäglichen Missstände der Wiener Wohnen Hausbetreuungs GmbH, die nach der Ausgliederung jeder "vernünftigen politischen Kontrolle" entzogen sei, betonte Kenesei. Wiener Wohnen sei weder kunden- und serviceorientiert, noch an einer konstruktiven Mitsprache der MieterInnen und Mieter interessiert. Während einige Bauten aufgrund desolater baulicher Verhältnisse und schwerer Mängel einer längst überfälligen Sanierung bedürften, ergab eine Kontrollamtsprüfung Anfang des Jahres, dass der Geschäftsführer der Wiener Wohnen Außenbetreuungs GmbH kurz nach Amtsantritt einen Audi Q7 als Dienstwagen beantragt habe. Die Wiener ÖVP fordert daher von der Stadt Wien, dass sich die Hausverwaltung von Wiener Wohnen umgehend dem freien Wettbewerb stellen müsse, die Kundenorientierung verstärke und der Gesamtsanierungsbedarf aller Bauten so rasch als möglich zu erheben sei.

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