Erich Haider: Mondsee in öffentlicher Hand am besten aufgehoben

Wenn Bundesforste alleine nicht kaufen wollen, muss das Land OÖ handeln

Linz (OTS) - Nachdem die Gespräche zwischen der privaten Eigentümerin des Mondsees und den Bundesforsten offenbar vor dem Scheitern stehen, gewinnt in Oberösterreich die Debatte um den Verkauf des Sees wieder an Aktualität.

"Für mich steht fest, dass der Mondsee in öffentlicher Hand bestens aufgehoben wäre. Dieses Juwel ist für Oberösterreich sehr wichtig. Daher trete ich auch dafür ein, dass das Land aktiv einen Erwerb des Sees anstrebt. Ich kann mir dabei sowohl einen gänzlichen Kauf durch das Land, aber auch einen gemeinsamen Erwerb mit den Bundesforsten vorstellen. Fest steht jedenfalls, dass die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher diesen See lieber im öffentlichen Eigentum sähen, als in privater Hand", machte Erich Haider, Vorsitzender der SP OÖ, einmal mehr seinen Standpunkt deutlich.

Jetzt sei es an der Zeit, dass das Land stärker initivativ werde. Schließlich habe der Mondsee für die Region, den Fremdenverkehr und die Menschen größte Bedeutung. Auch dürfe sich an den bestehenden Rechten der Allgemeinheit rund um den See nichts ändern, ergänzte Haider.

"Öffentliches Eigentum bei Wasser ist für mich jedenfalls der beste Weg," steht für Landeshauptmannstellvertreter Erich Haider fest.

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Oberösterreich
Medienservice
Gerald Höchtler
Tel.: (0732) 772611-22
gerald.hoechtler@spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS40001